Die vierte Alpaka-Weihnacht in Arensberg wurde am Sonnabend zu großen Teilen von Tieren bestimmt. Neben den südamerikanischen Kameliden standen auch Ponys und ein Bordercollie im Mittelpunkt des Geschehens.

Arensberg. Emma Gille aus Arensberg ließ sich am Sonn- abend bereitwillig auf eines der Ponys von Günter Kirchner setzen. Ohne größere Hilfestellung saß Emma, die am 30. November ein Jahr alt wurde, allein auf dem Vierbeiner. "Das trauen sich nicht viele in dem Alter", staunte der Büster Günter Kirchner, der zur vierten Alpaka-Weihnacht mit seiner Kutsche dafür verantwortlich war, dass der Weihnachtsmann rechtzeitig auf dem Alpaka-Hof von Familie Mittag eintraf. Der hatte dann natürlich auch ein kleines Geschenk für Emma im Gabensack.

Die Eheleute Mittag hatten zur vierten Auflage der Alpaka-Weihnacht in Arensberg ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Neben einer Tombola (Hauptpreis waren ein paar Handschuhe samt Schal aus Alpaka-Wolle) sorgte wieder einmal die Alpaka-Modenschau für Interesse. Unter den vorgeführten Modellen waren ein Kleid, Pullover, Strickjacken sowie eine puschlige Wintermütze samt Muff (Handschuh für beide Hände). Selbstverständlich alles aus Alpaka-Wolle hergestellt.

Erstmals wurden in Arensberg Jutta Schulze aus Kossebau und Bordercollie "Georgie" begrüßt. Als "Kuschelwuschel" präsentierten sie Dog-Dance (Hundetanz). Bei der Tierdressur tanzen Hund und Frauchen. Die Choreografie stammt von Jutta Schulze.

An der vierten Alpaka-Weihnacht beteiligten sich auch die Brunauer Spinnfrauen. Das Bismarker Mitglied Irmgard Pantel bot zudem die Möglichkeit, sich im Filzen auszuprobieren.

 

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