Zum Volksstimme-Artikel in der gestrigen Ausgabe "Anwohner will Schikanen sponsern - das Amt lehnt ab" meldete sich gestern der Seehäuser Anwohner Detlef Mispelbaum zu Wort.

"Die Ablehnung des Antrages auf Fahrbahnschwellen als Geschwindigkeitsreduzierung für die Straße ,Am Ampfurther Weg‘ ist für mich als Anwohner unverständlich. Vor allem die Begründung der Verwaltung, dass die Notwendigkeit des Einbaus von Fahrbahnschwellen in diesem Bereich nicht gegeben ist, da die Straße in einer Tempo-30-Zone liegt, ist ein Witz. Das hier im Wohngebiet nur 30 km/h erlaubt sind, wissen wir auch. Doch kein Mensch hält sich daran. Das ist ja genau das Problem, warum ich hier eine Lösung zur Verkehrsberuhigung fordere. Hier donnern ständig riesige Transporter, Motorrad- und Quadfahrer durch. Lieferwagen kürzen hier über den Wirtschaftsweg Richtung Ampfurth ab. Ich will nicht meckern, sondern bin an einer Lösung interessiert. Der Vorschlag Fahrbahnschwellen auf die Straße aufzubringen, war nur eine vorgeschlagene Variante, um die Raser so an die Geschwindigkeitsbegrenzung erinnern zu können. Das wurde nun abgelehnt. Komisch nur, dass die Schwellen-Idee nur ein paar Meter am Sportplatz seit mindestens zehn Jahren Bestand hat und für unsere Straße nicht als Lösung in Frage kommen soll? Die Mitteilung des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Börde an das Ordnungsamt der Einheitsgemeinde, dass durch die Installation der Fahrbahnschwellen recht häufig Unfälle sowie Sachschäden an Fahrzeugen entstehen, die dann der Verkehrssicherungspflichtige, in dem Fall die Stadt Wanzleben - Börde, zu tragen hätte, hat was die Schwellen Am Sportplatz betrifft ja hier auch jahrelang keinen interessiert, wenn die Fahrzeuge, weil anfangs zu hohe Schwellen gebaut worden waren, ständig aufsetzten. Diese zu hohen Schikanen wurden auch erst vor eineinhalb Jahren etwas abgesenkt, haben aber immer noch als Lösung zur Geschwindigkeitsreduzierung Bestand. Da geht es und bei uns nicht? Für die Straße Am Ampfurther Weg muss eine Lösung her. So wie hier gerast wird, ist es für uns Anwohner eine Belastung. Man könnte ja auch eine Fahrbahnverengung, wie beispielsweise eine kleine Insel, wie die in Wanzleben vor dem neuen Kreisel aus Richtung Magdeburg kommend vor den Bahnschienen, einbringen. Oder das Einsetzen von Verengungen an den Seitenrändern sind denkbar möglich, damit die Raser zum Drumherumfahren abbremsen müssen. Mehr als sich kümmern und Finanzierungsvorschläge vorbringen, kann man doch als Bürger nun wirklich nicht tun."

 

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