Am 2. Weihnachtsfeiertag begrüßte Burkhard Smikowski im Ausleber Gemeindekrug alle Familienmitglieder und Freunde seiner Eltern Hildegard und Leon Smikowski. Sie hatten zu einem ganz besonderen Jubiläum, der Feier ihrer Eisernen Hochzeit, eingeladen.

Ausleben. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Karlheinz Röper, der nicht nur die Glückwünsche der Gemeinde, sondern auch des Landes in Form einer Urkunde von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer überbrachte. Er wünschte den Jubilaren Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Jahre mit der Familie.

Im Jahr 1943 wurde Leon Smikowski im Krieg verwundet und kam wieder in seinen Heimatort. Hier lernte er seine aus Schlesien stammende Hildegard kennen und lieben. Am 26. Dezember 1945 wurde dann in der Ausleber St. Petri Kirche der Bund fürs Leben geschlossen. Es war die erste Hochzeit nach dem Krieg in Ausleben. Aus der Bodenreform bekamen die Eheleute einen Hof zur Bewirtschaftung. Mit viel Fleiß und Eigeninitiative wurde aus dem Haus ein Schmuckstück.

Die 87jährige Hildegard Smikowski und der 88jährige Leon Smikowski haben bis über das Rentenalter hinaus in der Landwirtschaft gearbeitet. Nebenbei waren beide begeisterte Kleingärtner. Leon hat in seiner Jugend aktiv Fußball gespielt und verfolgt auch heute noch gern sportliche Wettkämpfe im Fernsehen. 1946 wurde Tochter Edeltraud geboren. Ihr folgten die Söhne Dieter und Burkhard. In den 65 Ehejahren ist die Familie weiter gewachsen. Heute freuen sich die Jubilare über fünf Enkel und vier Urenkel. "Unsere Eltern haben uns immer nach Kräften unterstützt", war von Tochter Edeltraud zu erfahren. Die Familie hat gemeinsam viele Höhen und Tiefen durch ihren Zusammenhalt gemeistert. Heute teilen sich die drei Kinder die Pflege von Hildegard und Leon und geben so den Eltern die Liebe zurück, die sie selbst erfahren haben.