Seehausen. Intensiv hatten sich die Regenbogenkids der Kirchengemeinde Seehausen unter Anleitung von Birgit Seiler mit der Geschichte des Heiligen Martin beschäftigt, bevor sie am Freitagabend die Bühne im Sonnensaal eroberten. Zum Auftakt des Martinsfestes spielten sie die Höhepunkte in Martins Lebenslauf nach. Sie erinnerten daran, dass er im vierten Jahrhundert in einer kalten Nacht seinen Mantel mit einem Bettler teilte und dass er sich aus der Armee entlassen ließ, um seinen christlichen Glauben weiter zu verfolgen. Später wurde er zum Bischof berufen, in seiner Bescheidenheit versteckte er sich aber vorher im Gänsestall. Nur leider verrieten ihn die Gänse mit ihrem Schnattern.

In Ermangelung eines Pferdes, dass auch bei der Musik des Groß Rodensleber Spielmannszuges nicht gescheut hätte, führte der Martin anschließend den Lampionumzug durch die Seehäuser Straßen an. " Wir wollen Licht in die kalten Straßen bringen ", erklärte Pfarrer Thomas Seiler und richtete seinen Dank an alle, die das Martinsfest unterstützt hatten – Gemeindekirchenrat, Förderer, die Mitarbeiter der Kirchengemeinde und Feuerwehr. Nach der Rückkehr in den Sonnensaal wurden die Martinshörnchen geteilt. Denn schließlich hatten die Kinder schon gesungen : " Teilen, teilen, das macht Spaß, wenn man teilt hat jeder was !"