Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr Brände, Verletzte, Streits: Erste Silvester-Bilanz für Sachsen-Anhalt
Die meisten Sachsen-Anhalter haben friedlich und fröhlich ins neue Jahr gefeiert. Doch auch dieses Mal sorgte der Jahreswechsel für viele Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Wir fassen an dieser Stelle die wichtigsten Meldungen der Silvesternacht zusammen.

Magdeburg/Halle (Saale). – Viele fröhliche Feuern aber auch Schlägereien, Brände und Schwerverletzte: Sachsen-Anhalt hat das Jahr 2026 begrüßt und für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste war es eine Nacht voller Einsätze.
In der Silvesternacht sind Feuerwehren und Rettungsdienste in Sachsen-Anhalt vielerorts im Einsatz gewesen, um schwere Brände zu löschen oder Schwerverletzte zu behandeln. Auch die Polizeidienststellen im Land sprachen insgesamt von einer "überwiegend normalen" Silvesternacht.
Wir fassen die wichtigsten Meldungen aus dem Bundesland hier zusammen. Der Text wird fortlaufend erweitert.
- Silvesternacht in Magdeburg: Hunderte Einsätze und Brände
- Dramatisches Jahresende: Im Landkreis Harz stehen zwei Häuser in Flammen
- Feuerwehr im Einsatz am Genthiner Kreishaus
- Schwere Handverletzung nach Böllerexplosion in Merseburg
- Mit Feuerwerk auf Menschen gezielt: Fünf Verletzte in Wittenberg
- Zwischenfall in der Silvesternacht in Dessau-Nord - 18-Jähriger wird mit einer Pistole bedroht
- Alter Kindergarten in Kayna brennt ab
- Coswig: 33-Jähriger aus Hundeluft verliert fast seine ganze Hand
- Silvestermüll in Magdeburg: Wie viele Böller wurden 2026 eingesammelt?
- Gefährlicher Silvester-Streich in Wernigerode: Rakete explodiert unter fahrendem Auto
- Geböllert und Polizisten bedroht: Mann landet in Bad Dürrenberg in Gewahrsam
- 36-Jähriger in Naumburg durch Feuerwerksbatterie schwer verletzt
- Streit um abgefeuerte Feuerwerkskörper - Mann schlägt in Dessau-Ziebigk auf 14-Jährigen ein
- Mehrere Balkonbrände in Halle durch Feuerwerk
Wichtige Meldungen der Silvesternacht über Sachsen-Anhalt hinaus
- Silvester-Bilanz in Deutschland: Fröhliche Partys, aber Tote und Verletzte
- Polizei in Leipzig mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen
- Prügelei nach fehlgeleiteter Silvesterrakete
- Feuer in historischem Gebäude in Erfurt breitet sich aus
- 22-Jähriger stirbt bei Autounfall in Silvesternacht
- Für schönes Stadtbild: Muslime räumen an Neujahr auf
Dutzende Tote bei Brand in Schweizer Nobel-Skiort
Diskussion über Böllerverbot geht weiter
Die Zahl der Einsätze und Verletzten dürfte die anhaltende Diskussion über ein Böllerverbot in Deutschland weiter anheizen. Bundesweit kam es zu schweren Verletzungen und mindestens zwei Todesfällen, zu gezielten Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte sowie zu dramatischen Höchstwerten bei gesundheitsschädlichem Feinstaub, fasst die Deutsche Umwelthilfe den Jahreswechsel zusammen.
Dutzende Institutionen von Polizei über Mediziner bis zu Umwelt- und Tierschützern fordern seit Jahren ein Verbot oder zumindest eine Reduzierung des privaten Böllerns. Einer entsprechenden Petition hatten sich bis Ende 2025 mehrere Millionen Menschen in Deutschland angeschlossen.