Beim 9. Tag der Berufsfeuerwehr der jungen Brandschützer in Elend lernten die Mädchen und Jungen binnen 24 Stunden zu löschen, zu retten und durchzuhalten. Zeitgleich übte die Jugend von Braunlage. So wurde auch die Zusammenarbeit geprobt. Mit Erfolg.

Elend (lme/bfa). Tierrettung, Fehlalarm, Ölspur und Personenrettung aus der Tiefe waren nur vier der vielen Aufgaben, die beim Tag der Berufsfeuerwehr der Jugendwehr Elend kürzlich zu bewältigen waren.

Die 24 Stunden dauernde Übung wurde bereits zum 9. Mal organisiert. Mit dabei waren erstmals unter den insgesamt 25 Teilnehmern auch neun Mitglieder aus der Kinderfeuerwehr. Von Freitag, 18 Uhr, bis Sonnabend, 18 Uhr, dauerte der Einsatz. Er begann mit einer Einweisung im Gerätehaus und der Herstellung der Einsatzbereitschaft.

Ein "Kleinbrand am Forstamt" hieß dann die erste Aufgabe. Sie wurde von den Jugendlichen schnell gelöst, während die Kinderfeuerwehr den Einsatzbereich absicherte. Abwechselnd mit theoretischer Ausbildung gab es dann immer wieder Alarm. So um 21.30 Uhr: "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Fahrzeug in Brand!", hieß es da. "Vor Ort ging alles Hand in Hand, wurde der Beleuchtungssatz aufgebaut, der Greifzug in Stellung gebracht, die ärztliche Versorgung der Verletzten vorbereitet", so Jugendwart Lars Meißner. "Mit kleinen Fehlern gelang es, auch diesen Einsatz über die Bühne zu bringen", schätzten Meißner und Vize-Jugendwart Dennis Drieman ein. An manchen Themen müsse weiter gearbeitet werden.

Bei den nächsten Einsätzen galt es, eine Katze vom Baum zu retten, einen Fehlalarm zu erdulden, Brände zu löschen und überörtliche Löschhilfe zu leisten. Da traf es sich gut, dass im benachbarten Braunlage ebenfalls gerade ein Tag der Berufsfeuerwehr stattfand. Gemeinsam bekämpften junge Feuerwehrleute aus Elend, Braunlage und Hohegeiß einen Brand, bauten eine lange Wasserversorgungsstrecke auf und suchten einen (angenommenen) Vermissten. "Das Zusammenspiel funktionierte problemlos", so Meißner hinterher.

Sein Dank gilt allen Teilnehmern und besonders jenen, die bei der Vorbereitung und Ausgestaltung inklusive beim Besetzen der Maschinistenstelle geholfen haben. Gedankt wird Oliver Müller, Sven Bierast, Attila Projahn, Ilona Scheller, Dennis Drieman, Michael August, Florian Vaupel, Michél König und Katrin Freystein. Auch 2011 soll es diesen ganz besonderen Tag für die Kinder- und Jugendfeuerwehr in Elend wieder geben.

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