Der Harz ist nur bunt, er ist auch sehr kinderfreundlich und hat viele engagierte Menschen. Das wurde auf der 1. Wohltätigkeits-Gala des Präventionsnetzwerkes "life is my future" eindrucksvoll unterstrichen. Seit zehn Jahren engagiert sich die starke Gemeinschaft für die Jüngsten im Harzkreis und ist damit beispielgebend für Sachsen-Anhalt und darüber hinaus.

Wernigerode. An den festlich gedeckten Tafeln im Saal des Harzer Kultur- und Kongresszentrums saßen sie vereint. Rund 250 Mitglieder, Ehrenbotschafter, Freunde, Sympathisanten und Sponsoren des Präventionsnetzwerkes "life is my future", was "Leben ist meine Zukunft" heißt. Schon die große Resonanz beeindruckte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer auf dieser Wohltätigkeits-Gala am Montagabend in Wernigerode.

Und noch mehr – vor allem die Leistung, die der Zusammenschluss von 60 Institutionen und Vereinen für die Kinder- und Jugendlichen im Harzkreis in den zurückliegenden zehn Jahren vollbracht hat. "Sehr wohl" habe sich Böhmer vor Annahme der Schirmherrschaft über den Verbund informiert und weiß: "Diesen Weg sollten im Land alle gehen, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren." Es sei der richtige Weg, um jungen Menschen, "die als Kind naturgemäß die Welt erobern wollen und dann Fehler machen", auf ihrem Weg zu helfen. Es könne nicht nur Aufgabe der Eltern sein, für eine gesunde und umfassende Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Dafür bedarf es solcher "Visionäre und Grenzgänger wie jener im Harzkreis", sagte Böhmer und fügte ein afrikanisches Sprichwort hinzu: "Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf."

Dieter Kindermann gehörte wie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und Landrat Michael Ermrich auch zu den Schirmherren der Gala und lobte ebenfalls die "großartigen Menschen" und ihr "bedeutendes Engagement". Der Präsident des Kinderhilfswerkes "international children help" wolle auch weiter dem Netzwerk-Förderverein Pate stehen und vereinbarte noch im Saal per Live-Telefonat mit Hitparaden-Legende Dieter Thomas Heck in Spanien die Unterstützung. Die Gäste zollten Beifall, ebenso den vorgelesenen Grußworten der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, aber auch alle Mitwirkenden am Unterhaltungsprogramm und den Geehrten.

Und gespendet wurde auch - für die Kinder im Harz. Auf dem Konto des Fördervereins waren es am Veranstaltungsabend schon 1 600 Euro.<6>

   

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