Abbenrodes Vereismitglieder haben am Sonntag wieder einmal alles gegeben. Bereits zum vierten Mal richteten sie zwischen der Wassermühle Otto und dem Heimatmuseum die einzigartige Mühlenweihnacht aus. Überall standen die Türen zur Besichtigung weit offen. Höhepunkt: Der Weihnachtsmann rückte mit Alpakas an.

Abbenrode. Der 3. Advent zwischen Heimatmuseum und der Wassermühle Otto: Ein einzigartiges Ambiente, welches sich längst bis nach Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode, Osterwieck und auch Wasserleben herumgesprochen zu haben scheint. Dabei sind die Motive, auch bei widrigen äußeren Bedingungen mit Regen und einem scharfen Wind nach Abbenrode zu fahren, ganz unterschiedlich. "Wir kennen den Weihnachtsmann persönlich", so die Familie Willgeroth aus Bad Harzburg, deren zweijährige Malia aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.

" Wir kennen den Weihnachtsmann persönlich"

Erst ist die Kleine vom klappernden Mühlrad fasziniert. Danach werden ihr oben unterm Dach spannende Märchen vorgelesen. Dafür sorgt Christiane Manecke, während ihr die kleinen Zwerge, mit offenem Mund lauschend, zu Füßen sitzen. Sie scheinen für einen Augenblick vergessen zu haben, dass der Weihnachtsmann auch gleich vorbeikommen soll.

Und was für einer. Schon sein eigentlicher Aufzug begeistert, weil ihm der starke Wind den weißen Rauschebart immer wieder ins Gesicht weht. Und die Geschenke lässt er von Alpakas tragen. Die aus den Anden stammenden Vierbeiner faszinieren. Gern lassen sie sich von den Kindern ihre weiche Wolle streicheln. Der Auftritt dieser Tiere sei ein Alleinstellungsmerkmal für Abbenrode. "Da muss man sich um die Besucherzahlen 2011 kaum Gedanken machen. So etwas spricht sich herum", weiß der Heimatvereinsvorsitzende Andreas Weihe.

Die Mühlenweihnacht begeistert auch den vierjährigen Thomas aus Ilsenburg. Spontan fragt er seine Eltern: "Gehen wir nächstes Wochenende wieder hierher?" Er wird sich wohl bis zum nächsten Jahr gedulden müssen.

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