Schlimm, aber nicht aussichtslos ist die Lage an der nun voll gesperrten Brücke in Treseburg nach Allrode. Alle Ortsbereiche bleiben jedoch erreichbar – man muss nur wissen von wo.

Treseburg. "Viele Leute lesen die Schilder in Allrode oder in Cattenstedt und denken, Treseburg ist nicht ereichbar!", ärgert sich Ortsbürgermeister Jörg-Peter Hartmann darüber, dass dieser oder jener Gast um seinen so schön verschneiten Ort einen großen Bogen fährt.

Grund dafür ist die kürzlich gänzlich zusammengebrochene und daher voll gesperrte Bodebrücke in Richtung Allrode (Volksstimme berichtete). "Das heißt aber nicht, dass wir gar nicht mehr erreichbar sind", so Hartmann. In Abstimmung mit Straßenbau- und Verkehrsbehörden sollen daher jetzt die bisherigen lapidaren Sperrschilder durch solche ersetzt werden, die eine freie Zufahrt bis zur Brücke anzeigen.

Denn fast der gesamte Ort bleibt über die Straßen von Altenbrak und von Wienrode aus erreichbar. Lediglich fünf Häuser, darunter etliche Gasthäuser, liegen nun auf der "anderen Seite" der gesperrten Brücke und sollten Gäste auf die geänderte Anfahrt hinweisen. Aber auch sie bleiben erreichbar, von Allrode aus.

Diese Regelung gelte bis ins Frühjahr. Dann, so Ortschef Hartmann, beginne die Gestaltung der Ortsmitte mit Aufbau eines Kreisels und einer Behelfsbrücke. Etwa zeitgleich starte auch der Bau von Treseburgs neuer Bodebrücke. Der werde wohl bis 2012 dauern.