1. Startseite
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Burg
  6. >
  7. Wintereinbruch mit Schnee, Glätte und Sturm: Liveticker zum Sturmtief „Elli“ im Jerichower Land: Schneetreiben nimmt zu - Schnee und Wind nehmen zu

Wintereinbruch mit Schnee, Kälte und Glätte Liveticker: Warnung vor Glatteis auf Straßen im Jerichower Land - Polizei zieht Bilanz

Das Sturmtief „Elli“ bringt viel Schnee, Sturm und Eis ins Jerichower Land. Die Winterdienste sind im Dauer-Einsatz. Im Liveticker erfahren Sie, wie sich die Situation in Burg, Genthin, Möckern, Gommern, Biederitz, Möser, Jerichow und Elbe-Parey entwickelt.

Von der Lokalredaktion im Jerichower Land Aktualisiert: 13.01.2026, 15:45
Am Montag, 12. Januar 2026, ist vielerorts im Jerichower Land mit überfrierender Nässe zu rechnen. Die Schülerbeförderung ist nun abgesagt worden. Im Linienverkehr der NJL ist mit Verspätungen und auch Ausfällen von Busfahrten zu rechnen.
Am Montag, 12. Januar 2026, ist vielerorts im Jerichower Land mit überfrierender Nässe zu rechnen. Die Schülerbeförderung ist nun abgesagt worden. Im Linienverkehr der NJL ist mit Verspätungen und auch Ausfällen von Busfahrten zu rechnen. Foto: Marco Papritz

Burg/Genthin - Schnee, Glätte und auch Eis bestimmen seit Tagen die Lage im Jerichower Land. Nun sorgt das Sturmtief "Elli" für erhebliche Einschränkungen. Im Liveticker gibt es einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen.

15.44 Uhr: Auf Sommerreifen in Unfall verwickelt

Zwischen Möckern und Papsdorf ein ähnliches Bild: Hier ist auf der Kreisstraße 1231 gegen 8 Uhr eine Frau mit einem Auto gegen einen Baum gefahren. Als Grund wird Straßenglätte angegeben. Die Fahrerin kam nicht zu Schaden.

Beim Auto waren noch Sommerreifen aufgezogen - dafür wird als Bußgeld eine Summe von 120 Euro eingezogen. Auch hier musste ein Abschleppunternehmen anrücken.

15.41 Uhr: Frau prallt mit Auto gegen Baum

Heute Morgen ist um kurz nach 5 Uhr auf der B107/Tuchheim eine Frau mit ihrem Wagen in einen Graben gefahren. Sie kam wegen der Glätte in einer Kurve rechts von der Straße ab, wie es heißt. Sie prallte zunächst gegen einen Leitpfosten und dann gegen einen Baum. Die Frau blieb unverletzt, das Auto musste abgeschleppt werden.

15.35 Uhr: Polizei mit ruhigem "Winterdienst"

Abschließend soll an dieser Stelle die Polizei zu Wort kommen. Die hatte in den vergangenen Tagen überraschend wenig zu tun, wie es auf Nachfrage heißt.

Vorsorglich war das Personal am Freitag, dem Tag von Sturmtief "Elli" verstärkt worden. Allerdings lief die Unwetterlage glimpflich ab und ein Eingreifen der Polizei auf den Straßen im Jerichower Land war nicht nötig.

8.45 Uhr: Die Glätte lauert auch auf Gehwegen

Obacht vor spiegelglatten Fußwegen! Vor allem Granit- und Kopfsteinpflaster wird jetzt zur Gefahrenquelle. Außerdem ist ein Blick nach oben angeraten. Aufgrund der Temperaturen im Plusbereich kommt der Schnee auf Dächern ins Rutschen und verwandelt sich in gefährliche Dachlawinen. So gesehen unter anderen in Burg, Gommern und Genthin.

So wie in Gommern zu sehen, wird vielerorts Sand auf vereiste Gehwege aufgetragen, um die Rutsch- und Sturzgefahr zu minimieren.
So wie in Gommern zu sehen, wird vielerorts Sand auf vereiste Gehwege aufgetragen, um die Rutsch- und Sturzgefahr zu minimieren.
Foto: Thomas Schäfer

7.51 Uhr: Angepasste Fahrweise

Busfahrer sind übrigens angewiesen, auf die Straßenverhältnisse zu reagieren und mit entsprechender Vorsicht zu fahren. Das gilt generell und in diesen Tagen noch viel mehr.

Die befürchteten Eisbahnen sind weitestgehend ausgeblieben, spiegelglatte Straßen gibt es aber doch stellenweise.

7.41 Uhr: Busse mit Verspätungen

Es war nur eine Frage der Zeit, nun sind die ersten Verspätungen im Busverkehr aufgelaufen. Die Linie 703 aus Theeßen zum Busbahnhof in Burgh etwa hinkt eine halbe Stunde dem Zeitplan hinterher. In umgekehrte Richtung gilt das auch. Auch die 708 aus Gommern nach Burg rollte mit einem Zeitplus von 30 Minuten.

Ebenfalls verspätet sind 704, 710, 712 und 719.

6.53 Uhr: Mehr Zeit einplanen

Man arbeite daran, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, heißt es weiter von den NJL.

Fahrgäste sollten zusätzliche Zeit auch für die Gänge zu den Haltestellen einplanen, so ein weiterer Hinweis.

6.45 Uhr: Verspätungen und Ausfälle

Die NJL bitten Fahrgäste dennoch um erhöhte Aufmerksamkeit. Etwa dafür, dass sich Glatteis in den Haltestellen gebildet haben kann. Daher sollten die vorsichtig betreten werden.

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Straßenverhältnisse gerade in Nebenstraßen noch schwierig sind.

Die Auswirkungen des Wintereinbruchs mit Schnee und Kälte sind natürlich noch spürbar. Das geht auch am Busbetrieb nicht unbemerkt vorbei - es kann zu Verspätungen wie auch Ausfällen von Fahrten kommen.

Video Sabine Barmuske

6.23 Uhr: Die Schulbusse rollen

Die Busse fahren wieder, der Fahrbetrieb für Schüler ist vor wenigen Minuten angelaufen im Jerichower Land. Darüber informieren die NJL. 

19:35 Uhr: Schule findet statt, Busse fahren

Jetzt ist es amtlich: Dienstag, 13. Januar, wird es wieder Schülerverkehr geben und damit auch Präsenzunterricht in den Schulen. Das geht aus einer Mitteilung des Landkreises hervor. 

Um 18 Uhr war man zusammengekommen, um sich abzustimmen und vor allem die Wetterprognosen zu prüfen, diese führten auch zu der Entscheidung: "Der vom Deutschen Wetterdienst prognostizierte gefrierende Regen soll im Laufe der zweiten Nachthälfte ostwärts abziehen. Die letzten Niederschläge erreichen das Jerichower Land nach den Vorhersagen ca. gegen 3 Uhr morgens, sodass die akute Glatteisgefahr bis zum Einsetzen des Schülerverkehrs gegen 6 Uhr früh vorüber sein müsste", schätzt man ein.

Allerdings behält sich der Landkreis vor auf Änderungen zu reagieren. So werde "die NJL die Fahrbahnbedingungen vor Beginn des Schülerverkehrs noch einmal sorgfältig prüfen. Sollte dabei festgestellt werden, dass die Straßenverhältnisse wider Erwarten doch schlechter sind, kann es kurzfristig zur Einstellung des Schülerverkehrs kommen."  Darüber würde dann kurzfristig auf der Internetseite der NJL informiert.

Grundsätzlich, wird hingewiesen, dass es aufgrund der Witterung auch am Dienstag, 13. Januar,  sowohl bei der Schülerbeförderung als auch im Linienverkehr zu Verspätungen oder Ausfällen kommen kann.

16.56 Uhr: Straßen werden auf Regen vorbereitet

Vorsorglich hat die Kreisstraßenmeisterei begonnen, Salz auf die Straßen aufzutragen. Im Blick steht dabei der angekündigte Schneeregen. Die sei allerdings nur bei leichtem Regen wirksam, erklärt Steffen Burchhardt. "Sollte es ergiebige Mengen geben, schützt das nicht vor Glatteis", so der Landrat. Das Streugut würde buchstäblich weggespült und der Niederschlag durch den gefrorenen Boden gefrieren. 

Das Wetter-Lotto geht also weiter. Wir wählen an dieser Stelle das Los mit der Aufschrift "Nix los".

16.40 Uhr: Amtliche Warnung vor Glätte

Für das Jerichower Land liegt aktuell eine amtliche Warnung vor Glatteis vor. Im Zeitraum von heute um 17 Uhr bis morgen um 8 Uhr soll laut Deutschem Wetterdienst eine hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz bestehen.

16.14 Uhr: Finale Beratung ab 18 Uhr

Kommt der Eisregen oder nicht? Wie kalt wird es? Diese Fragen sollen ab 18 Uhr geklärt werden, wenn der Stab darüber beraten wird, wie es morgen weitergeht. "Dann sollen die neuesten Prognosen vorliegen und eine Entscheidung zur Schülerbeförderung getroffen werden", so Steffen Burchhardt.

Der Landrat betont, dass man "Familien und Schulen unbedingt frühzeitig auf die Situation einstellen" wolle, sollte abermals kein regulärer Unterricht stattfinden.   

Die Gefahr lauert unter dem Schnee: Einige Straßen im Jerichower Land tragen bereits eine Eisschicht.
Die Gefahr lauert unter dem Schnee: Einige Straßen im Jerichower Land tragen bereits eine Eisschicht.
Foto: Marco Papritz

Es gibt übrigens ein Tendenz. Es schadet nicht, sich auf eine weitere Betreuung von Kindern und Jugendlichen daheim oder auf eine Notbetreuung einzustellen ...

16.07 Uhr: Hat die Verwaltung zu vorsichtig agiert?

Hat die Kreisverwaltung am Sonntag zu vorsichtig reagiert, als der Präsenzunterricht auch heute wieder aufgehoben wurde? Immerhin sind die Straßen freigeblieben und ist es (bislang) nicht zu Eisregen und Glatteis gekommen. Die Prognosen und Daten vom Deutschen Wetterdienst, die Grundlage für die Entscheidung waren und sind, sahen anders als, so Steffen Burchhardt. Und: lieber agiere man "zu vorsichtig als zu leichtsinnig. Es gilt immer, die Sicherheit zu gewährleisten." 

15.57 Uhr: Schule morgen - ja oder nein?

Börde und Altmark haben bereits entschieden, das Jerichower Land tut sich schwer. Die Frage, ob die Präsenzpflicht an den Schulen im Landkreis auch morgen aufgehoben wird und Schulbusse nicht fahren werden, kann noch nicht beantwortet werden. Das sagt Landrat Steffen Burchhardt (SPD) soeben der Volksstimme.

15.42 Uhr: Regelung für nicht abgeholten Müll

Am Sonnabend ist die Müllentsorgung ausgefallen. Für all jene, bei denen der Abfall nicht abgeholt wurde, können bei der nächsten regulären Entsorgung den angefallenen Müll zusätzlich in Säcken an die jeweiligen Abfallbehälter stellen. Über diese Regelung informiert nun die Kreisverwaltung.

15.39 Uhr: Rundblick über die Elbe

So schön ist das Winterwunderland Jerichower Land. Leserin Sabine Barmuske aus Hohenwarthe erfreut sich daran, welch schöner Blick sich an der Trogbrücke und über die Elbe in diesen Tagen bietet. Wir sagen Dankeschön und auf Wiedersehen.

Die Winterwunderlandschaft zeigt sich an der Trogbrücke bei Hohenwarthe besonders schön.
Die Winterwunderlandschaft zeigt sich an der Trogbrücke bei Hohenwarthe besonders schön.
Foto: Sabine Barmuske

15.09 Uhr: Räumfahrzeuge mit Problemen

Dass die Einheitsgemeinde Möckern Deutschlands viertgrößte Flächengemeinde ist, fällt der Stadtverwaltung in diesen Tagen wortwörtlich auf die Füße. Dass die Stadt Möckern zu groß ist, um auf so großer Fläche den Winterdienst zu stemmen, glaubt Bürgermeisterin Doreen Krüger (Wählergemeinschaft Fläming) nicht. Aber: „Natürlich können wir nicht immer überall zur gleichen Zeit sein“, so die Stadtchefin. Teilweise hatten die Räumfahrzeuge selbst große Probleme, sich auf den Straßen zu bewegen.

14.51 Uhr: Für alle Fälle Notbetreuung

Zum  zweiten Mal fällt heute der Unterricht in den Schulen wetterbedingt flach, weil die Schülerbeförderung gestoppt wurde. Viele Familien müssen auf die Notbetreuung nutzen die Notbetreuung, die angeboten wird. So wie von der Pestalozzi-Grundschule in Burg.

14.37 Uhr: Biederitz braucht neues Streumaterial

Die Einheitsgemeinde Biederitz kommt beim Winterdienst gut voran - jetzt werden auch Nebenstraßen beräumt. Doch es droht schon die nächste Herausforderung: neues Streumaterial und Blitzeis.

13.58 Uhr: Bleiben die Schulen auch morgen zu?

In Brandenburg wurde soeben die Präsenzpflicht an Schulen auch für den morgigen Tag aufgehoben. So weit ist das Jerichower Land aktuell (noch) nicht ...

13.22 Uhr: Eingreifen der Feuerwehr nicht nötig 

An dieser Stelle können auch gute Nachrichten weitergegeben werden. Bislang ist das befürchtete Chaos ausgeblieben.

Als Gradmesser geht vielleicht die Burger Feuerwehr durch: Wetterbedingte Einsätze haben die Einsatzkräfte in diesen Tagen nicht absolvieren müssen. Das bleibt auch hoffentlich so ...

13.18 Uhr: Jetzt setzt der Schneefall wieder ein

Leichter Schneefall setzt nun in Teilen vom Jerichower Land wie in Gommern, Möckern und Genthin ein. Eigentlich ganz schön. Für den Landkreis besteht allerdings die Gefahr, dass der Niederschlag in Regen übergeht und die Straßen spiegelglatt werden.  

0.10 Uhr: Wird "Gunda" zur Eiskönigin?

Nach dem sonnigen Sonntag droht schon in der Nacht neues Wetterchaos. Von Westen her bringt Tief „Gunda“ Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

23.15 Uhr: Landrat begründet späte Entscheidung

Gegenüber der Volksstimme erklärt Landrat Steffen Burchhardt (SPD) die doch recht späte Entscheidung, den Unterricht ins Homeschooling zu verlegen, mit der lange ungeklärten Wetterlage am Montag. "Es hat sich erst am späten Sonntagnachmittag so präzisiert, dass wir eine echte Warnmeldung wegen überfrierender Nässe vom Deutschen Wetterdienst erhalten haben", so Burchhardt.

Nach intensiven Diskussionen mit dem Katastrophenschutz und der NJL wurde die Entscheidung dann getroffen, "dass keine Schülerbeförderung am Montagmorgen stattfindet".

21.11 Uhr: Jugendclub öffnet morgen um 8 Uhr

Da keine Schulbusse fahren und der Präsenzunterricht  an den Schulen ausgesetzt ist, öffnet Gommerns Streetworkerin Ronja Muth am Montag ab 8 Uhr den Jugendclub. Der ist in der Fuchsbergstraße 5 zu finden.

21.01 Uhr: Amtliche Warnung vor strengem Frost

Für das Jerichower Land gilt nun eine amtliche Warnung vor strengem Frost. Demnach sollen die Temperaturen auf bis zu -15 Grad Celsius fallen - bei Aufklaren über Schnee sogar bis zu -20 Grad Celsius. 

Aus diesem Grund sollten weiter längere Aufenthalte im Freien vermieden werden und es kann zu Schäden an Wasserleitungen kommen.

Die amtliche Warnung gilt bis morgen um 10 Uhr.

20.38 Uhr: Unnötige Fahrten weiter vermeiden

Mit Blick auf die Wetterlage und mögliche Szenarien für die Straßen im Jerichower Land bittet die Kreisverwaltung "alle Verkehrsteilnehmer eindringlich unnötige Fahrten, wenn möglich zu vermeiden, um das Unfallrisiko zu minimieren", heißt es weiter.

Im Jerichower Land steigt nun die Eisgefahr - auf Straßen droht Glatteis. Unnötige Fahrten sollten vermieden werden.
Im Jerichower Land steigt nun die Eisgefahr - auf Straßen droht Glatteis. Unnötige Fahrten sollten vermieden werden.
Foto: Marco Papritz

20.35 Uhr: Angebote für Notbetreuung

Wie bereits am Freitag werden die Schulen auch morgen wieder aufgefordert, eine Notbetreuung für jene Kinder zu organisieren, deren Eltern die Betreuung zu Hause nicht gewährleisten können sowie entsprechend den technischen Möglichkeiten Distanzunterricht anzubieten.

20.33 Uhr: Verspätungen und Ausfälle möglich

Seit wenigen Minuten steht fest, dass die Schülerbeförderung auch am morgigen Montag eingestellt wird. Dies teilt die Kreisverwaltung soeben mit. Begründet wird die Entscheidung damit, dass für morgen Glatteis vorhergesagt wird. Weil die Beförderung nicht gewährleistet werden kann, entfällt auch der Präsenzunterricht. Sprich: die Schüler bleiben - soweit möglich - am Montag daheim.

Die NJL weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es aufgrund der Lage auf den Straßen im Landkreis im Linienverkehr zu Verspätungen oder auch Ausfällen von Fahrten kommen kann.

20.23 Uhr: Keine Schulbusse am Montag

11.24 Uhr: Mit Radlader gegen die Schneemassen

Wie geht es weiter auf den Straßen? Die Hoffnung, dass nach dem schneereichen Freitag keine weiteren großen Massen fallen, hat sich erfüllt. Nun wolle man sehen, in welchen Bereichen große Schneemassen beräumt werden müssen, die den Einsatz eines Radlader nötig machen, sagt Kay Gericke ´(Freie Wähler). Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Biederitz verweist darauf, dass sich solch schweres Gerät im Bestand der Verwaltung befindet. "Das hat uns in der Vergangenheit schon gut geholfen."

10.33 Uhr: Lkw fehlt auf der A2 der Halt

Was aber auch von der Autobahnpolizei registriert wurde, waren Lkw-Fahrer, die mit ihren Maschinen an den Autobahnauffahrten und auf ansteigenden Streckenabschnitten Schwierigkeiten hatten, ihre Fahrzeuge unter Kontrolle zu halten. Wegen des fehlenden Halts auf der Fahrbahn gerieten die Lkw ins Rutschen und stellten sich teilweise quer.

Mithilfe von Schneeketten sei es einzelnen Fahrern gelungen, ihre Fahrzeuge wieder fahrbereit zu bekommen, sodass keine längeren Sperrungen entstanden.

10.20 Uhr: Über 20 Unfälle auf der Autobahn 2

Der Schneefall und die Glätte haben dafür gesorgt, dass es auf der Autobahn 2 in den vergangen zwei Tagen zu einigen Unfällen gekommen. Vom Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst der Polizeiinspektion Magdeburg, die für für den weiträumigen Abschnitt zwischen Theeßen und Allerdingersleben verantwortlich ist, wurden 23 Crashs registriert, wie es nun heißt. 

Über 20 Unfälle hat die Polizei auf der Autobahn 2 zwischen Theeßen und Alleringersleben in den vergangenen zwei Tagen registriert. Auch zwischen Lostau und Burg-Zentrum musste die Autobahnpolizei anrücken.
Über 20 Unfälle hat die Polizei auf der Autobahn 2 zwischen Theeßen und Alleringersleben in den vergangenen zwei Tagen registriert. Auch zwischen Lostau und Burg-Zentrum musste die Autobahnpolizei anrücken.
Foto: Arlette Krickau

Viele der Fahrzeuge seien ins Schleudern geraten und mit der Leitplanke kollidiert oder von der Fahrbahn abgekommen. Ersten Ermittlungen zufolge sollen nicht angepasste Geschwindigkeiten bei der vorherrschenden Witterung die Unfallursache gewesen sein. Sprich: die Fahrer waren zu schnell unterwegs.

Die in den Unfällen verwickelten Fahrzeuge wurden zum Teil schwer beschädigt und mussten durch ortsansässige Abschleppunternehmen geborgen werden.

9.31 Uhr: Können Schulen wieder besucht werden?

Die Frage, die bei Familien mit schulpflichtigen Kindern derzeit diskutiert wird - geht es morgen zur Schule? Am Freitag ist vorsorglich die Präsenzpflicht aufgehoben und die Schülerbeförderung eingestellt worden. Schulen hatten eine Notbetreuung organisiert und auf Distanzunterricht umgestellt.

Da der Linienverkehr der NJL am Sonnabend wieder aufgenommen wurde, Hauptverkehrsstraßen im Landkreis aktuell frei sind und es von der Kreisverwaltung bislang keine andere Meldung gibt, kann von einem normalen Wochenstart ausgegangen werden.

Kommt dies doch anders, wird das hier gleich weitergegeben.

9.21 Uhr: Gübser wärmen sich am Feuer

Feuer gegen Kälte. So könnte man den Treff in Gübs überschreiben, der ab 11 Uhr gestartet wird. Dabei handelt es sich um das traditionelle Weihnachtsbaumverbrennen, bei dem es unter anderem heiße Getränke geben wird. Damit sei die Frage beantwortet, ob dies heute stattfinden wird. Viel Spaß!

9.01 Uhr: Still ruht der Elbe-Havel-Kanal

Hier eine winterliche Impression vom Elbe-Havel-Kanal in Genthin. der strahlt derzeit eine besondere Ruhe aus - die Dichte der Eisschollen nimmt täglich zu.

8.13 Uhr: Guten Morgen ins Jerichower Land

Am Abend und in der Nacht ist ein weiterer Schneefall im Jerichower Land ausgeblieben. Die Temperaturen haben am zweistelligen Minuswert gekratzt und diesen mancherorts auch überschritten. In Burg werden aktuell -9 Grad Celsius gemessen, in Genthin geht da im Gleichschritt mit. Ebenso Jerichow und Gommern.

Dieser kleine Bewohner ist nun vielerorts im Jerichower Land zu finden. In Burg sogar auf Fensterbrettern.
Dieser kleine Bewohner ist nun vielerorts im Jerichower Land zu finden. In Burg sogar auf Fensterbrettern.
Foto: Marco Papritz

Viel "wärmer" soll es heute am Sonntag auch nicht werden - die Werte sollen sich laut Wetterdienst um die -3 Grad einpegeln.

19.05 Uhr: Keine Abfallentsorgung

Wer sich gewundert hat, dass heute die Mülltonnen nicht geleert wurden: das war natürlich kein Zufall. Aufgrund der aktuellen Wetterlage habe keine Abfallentsorgung stattgefunden, infoirmiert die Kreisverwaltung. Auch die Wertstoffhöfe in Burg, Genthin und Gommern blieben aufgrund der Unfallgefahr geschlossen.

17.55 Uhr: Fähren bis auf Weiteres gestoppt

Auch wenn es eigentlich klar sein dürfte, sollte an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen werden, dass der Betrieb der Fähren Ferchland-Grieben als auch Rogätz eingestellt ist. Und zwar bis auf Weiteres. Auf der Elbe treiben viele Eisschollen, die Eisschicht am Ufer nimmt zu.

Aus Sicherheitsgründen und aufgrund des Winters, der für Eisschollen auf der Elbe sorgt, ist der Betrieb der Fähren im Jerichower Land eingestellt.
Aus Sicherheitsgründen und aufgrund des Winters, der für Eisschollen auf der Elbe sorgt, ist der Betrieb der Fähren im Jerichower Land eingestellt.
Foto: Arlette Krickau

16.10 Uhr: Tempo auf der Autobahn 2 gedrosselt

Im Laufe vom Freitag war es auf der A2 im Abschnitt zwischen Lostau und Theeßen zu mehreren Unfällen gekommen, bei dem sich der Verkehr auch auf einige Kilometer angestaut hatte. Nach wie vor ist das Tempo auf der Autobahn gedrosselt - mit maximal 80 Stundenkilometer rollen die Fahrzeuge.

Auf der Autobahn 2 rollen die Fahrzeuge derzeit nur mit maximal 80 Stundenkilometer.
Auf der Autobahn 2 rollen die Fahrzeuge derzeit nur mit maximal 80 Stundenkilometer.
Foto: Marco Papritz

Im Vorfeld des Sturmtiefs hatte sich die Autobahn GmbH gut gerüstet gesehen. Man habe alles eingeplant, was gehe, hieß es da. Dennoch wurde in Richtung Autofahrer appelliert, entsprechend vorsichtiger zu fahren.

Einzelne Verkehrsteilnehmer seien auch durch die eher milden Winter der vergangenen Jahre nicht mehr so vorsichtig wie früher. Sie gerieten bei auftretenden Schneelagen schneller in gefährliche Situationen, so eine Sprecherin. Daher seien angepasstes Tempo, eine entsprechende Fahrweise und vor allem Winterreifen wichtig.

15.07 Uhr: Tausche Bäumchen gegen Glühwein

Auch die Feuerwehr in Heyrothsberge setzt auf Geselligkeit und erwartet heute Besucher beim Weihnachtsbaumverbrennen. Um 17 Uhr geht's auf dem Gelände in der Berliner Straße 7/8 los. Einen ausgedienten und abgeschmückten Baum unterm Arm dabei zu haben, lohnt sich übrigens - für jedes Bäumchen ab 1,50 Meter Höhe lobt die Feuerwehr einen Glühwein aus. Aber auch ohne werden Getränke und Speisen angeboten. Na dann ...

14.59 Uhr: Nächster Halt "Rodelpiste"!

Die Hügel im Jerichower Land sind jetzt beliebte Treffs: kleine und auch große Fahrer liefern sich Rennen und genießen die Möglichkeit, ihre Schlitten zum Einsatz kommen zu lassen. Auch Kay Gericke ist begeistert. "Der Winter ist eine prima Gelegenheit, dass sich die Kinder draußen treffen und zusammen rodeln", freut sich der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Biederitz.

Dass es für den Rodelspaß nicht mal große Berge braucht, zeigt sich in diesen Minuten ganz wunderbar. Na dann - gute Fahrt!

Auch in Gommern genießen kleine und große Schlittenfahrer den Rodelspaß.
Auch in Gommern genießen kleine und große Schlittenfahrer den Rodelspaß.
Foto: Arlette Krickau

14.23 Uhr: Schnauze voll vom Schneeschieben

Beim Schneeschieben und Wegefreihalten sind nicht nur die Verwaltungen, sondern auch Immobilieneigentümer und Hausbesitzer gefragt. Die einen legen das in professionelle Hände, die anderen machen das in Eigenregie und Gemeinschaftsarbeit. Dabei kommt so manch einer an seine körperlichen wie auch nervlichen Grenzen ... in Wahlitz zum Beispiel.

"Jetzt aber mal eine Pause", denkt sich Olivia beim Winterdienst in Wahlitz.
"Jetzt aber mal eine Pause", denkt sich Olivia beim Winterdienst in Wahlitz.
Foto: Franziska Stawitz

14.20 Uhr: Fahrt durch das Winterwonderland

Wenn nicht gerade die Schranken geschlossen sind, gibt es auf der B1 und der B184 nicht nur freie Fahrt, sondern auch einen schönen Blick auf das Winterwonderland.

Die Schneedecke im Jerichower Land verleiht den Fahrten auf den Straßen eine besondere Atmosphäre.
Die Schneedecke im Jerichower Land verleiht den Fahrten auf den Straßen eine besondere Atmosphäre.
Foto: Arlette Krickau

14.12 Uhr: Leitzkauer lassen Bäume brennen

Weihnachtsbäume werden heute auch in Leitzkau verbrannt - der gesellige Treff bei der Feuerwehr wird wie geplant um 17.30 Uhr starten. 

14.05 Uhr: Stolze Leistung in Gommern

Der Winterdienst in Gommern leistet ganze Arbeit - die Hauptverkehrsstraßen sind frei. Die Nebenstrecken eignen sich gut für ein Skilanglauftraining ...

Der Winterdienst in Gommern leistet ganze Arbeit und hält die Hauptstraßen frei.
Der Winterdienst in Gommern leistet ganze Arbeit und hält die Hauptstraßen frei.
Foto: Arlette Krickau
Die Nebenstraßen in Gommern eignen sich gut für das Skilanglauftraining.
Die Nebenstraßen in Gommern eignen sich gut für das Skilanglauftraining.
Foto: Arlette Krickau

13.45 Uhr: Amtliche Warnung für den Landkreis

Elli, wer ist eigentlich Elli? Das Sturmtief ist am Freitag über weite Teile Deutschlands gezogen und hat auch im Jerichower Land für reichlich Schnee und Kälte gesorgt. Für den Landkreis besteht derzeit eine amtliche Warnung vor Frost. Demnach tritt strenger Frost mit klirrenden Temperaturen zwischen -8 und -13 Grad Celsius auf. Vor allem beim Aufklaren über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte bis -15 Grad Celsius, heißt es.

Damit man nicht vergisst, wer für das Winterwunderland gesorgt hat ...
Damit man nicht vergisst, wer für das Winterwunderland gesorgt hat ...
Foto: Marco Papritz

Es drohen im schlimmsten Fall unter anderem erhebliche Frostschäden sowie eine Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien. Auch Wasserleitungen können einfrieren.

Die amtliche Warnung gilt gegenwärtig bis Sonntagvormittag.

13.36 Uhr: Ey Mann, wo ist mein Auto?

Für alle, die sich heute noch nicht rausgewagt haben, aber noch das Auto bewegen müssen: oftmals müssen die Autos vorher noch frei geschippt werden. Gemeinsam geht das übrigens schneller ... Mancherorts dauert die Suche nach dem richtigen Wagen länger als die anschließende Freiputz-Aktion.

Das richtige Auto ausfindig zu machen, kann mancherorts eine Herausforderung sein.
Das richtige Auto ausfindig zu machen, kann mancherorts eine Herausforderung sein.
Foto: Marco Papritz
Gut ausgerüstet sollte es ganz fix gehen, das Auto vom Schnee zu befreien.
Gut ausgerüstet sollte es ganz fix gehen, das Auto vom Schnee zu befreien.
Foto: Marco Papritz

13.25 Uhr: Salz-Engpass in Genthin

Geht der Stadtverwaltung in Genthin etwa das Salz aus? Die Stadt meldet, dass beim Beräumen der Wege und Straßen, Bereiche mit hoher Dringlichkeit etwa Gehwege zu Haltestellen oder Straßen mit höherer Verkehrsbedeutung bedient werden. "Die vorhandenen Lagerreste des Salzes müssen hierbei für diese Bereiche bereitgestellt werden", heißt es von der Verwaltung.

Die Kommunen haben alle Hände voll zu tun, um dem Winterdienst nachzukommen und die kommunalen Straßen freizuhalten.
Die Kommunen haben alle Hände voll zu tun, um dem Winterdienst nachzukommen und die kommunalen Straßen freizuhalten.
Foto: Marco Papritz

Aufgrund der Wetterlage habe es einen Überbedarf an Salz gegeben, sodass der Lieferer seine Lieferfristen nicht einhalten konnte. "Wir sind bemüht in der kommenden Woche alle übrigen Straßen soweit möglich zu beräumen. Bis dahin sind alle Verkehrsteilnehmer gebeten sich an die entsprechende Witterung anzupassen."

13.14 Uhr: Parkplätze eingeschränkt nutzbar

Die gute Nachricht: beim Einkaufen gibt es heute im Jerichower Land keine Einschränkungen, die Supermärkte sind geöffnet. Allerdings muss hier und da damit gerechnet werden, dass bestimmte Bereiche etwa auf den Parkplatzflächen aus Sicherheitsgründen abgesperrt sind. 

Beim Einkaufen muss heute damit gerechnet werden, dass es zu Einschränkungen auf den Parkplatzflächen der Supermärkte kommen kann.
Beim Einkaufen muss heute damit gerechnet werden, dass es zu Einschränkungen auf den Parkplatzflächen der Supermärkte kommen kann.
Foto: Marco Papritz

11.24 Uhr: Weihnachtsbäume brennen heute

Huuuh, ist das kalt. Dann ab ans Feuer!  Das Weihnachtsbaumverbrennen in Mützel (ab 16 Uhr) am Dorfplatz und jenes in Parchen (ab 17 Uhr) an der Feuerwehrwerden wie geplant organisiert. Besucher können sich nicht nur am Feuer wärmen, sondern bekommen auch heiße Getränke und Leckeres vom Grill.

Ausgediente Weihnachtsbäume gehen heute in Mützel und Parchen in Flammen auf. Das beliebte Weihnachtsbaumverbrennnen in den ortschaften findet wie geplant statt.
Ausgediente Weihnachtsbäume gehen heute in Mützel und Parchen in Flammen auf. Das beliebte Weihnachtsbaumverbrennnen in den ortschaften findet wie geplant statt.
Foto: Marco Papritz

11.08 Uhr: Kraftraubender Einsatz in Biederitz

In der Einheitsgemeinde Biederitz ist vor Stunden der Winterdienst wieder angelaufen. Auch hier gibt es Prioritäten, so Bürgermeister Kay Gericke (Freie Wähler). Das Hauptaugenmerkt liege auf wichtige Verkehrsadern, Einfahrten der Feuerwehren sowie Schulen und Kitas.

Die Bilanz lässt sich bislang sehen. Oder anders: Von den Mitarbeitern wird ganze Arbeit geleistet. Denn in manchem Bereich kann damit begonnen werden, auch in Nebenstraßen den Schnee zu beräumen. "Ich bitte um Verständnis, dass nicht überall gleichzeitig gearbeitet und alles geschafft werden kann", so Gericke.

Lobende Worte hat er ausdrücklich für die Frauen und Männer, die sich der Herausforderung stellen, in diesen Tagen den Winterdienst für die Gemeinde zu leisten: "Der Einsatz ist anstrengend, kraftraubend und zeitintensiv." 

10.53 Uhr: Stattliche Schneehöhe an der Stremme

Im Stremmebereich lagen die Schneehöhen am gestrigen Abend in Jerichow zwischen 12 und 15 Zentimetern, so Stefan Rockrohr vom Bauamt der Stadt.

Im Jerichower Bereich lag die Schneehöhe am gestrigen Abend zwischen 12 und 15 Zentimetern, in Gommern bei bis zu 20 Zentimeter.
Im Jerichower Bereich lag die Schneehöhe am gestrigen Abend zwischen 12 und 15 Zentimetern, in Gommern bei bis zu 20 Zentimeter.
Foto: Marco Papritz

Entsprechend ist der Winterdienst aufgestellt und eingestellt. Am Morgen ist die nächste Räumrunde gestartet worden.

10.40 Uhr: Schneedienst mit Prioritäten

Der Bauhof in Burg unter Leitung von René Simstedt ist übrigens für alle wichtigen öffentlichen Straßen, Brücken, Plätze, Tunnel, Bushaltestellen, Parkplätze und Radwege zuständig, soweit diese in die städtische Verantwortung fallen. Eine Menge Holz. 

Das Team übernimmt die Räum- und Streuarbeiten auf insgesamt 250 Straßen-Kilometer, 32 Kilometern Rad- und Fußwegen und 19 Fußübergängen sowie rund 5.000 Quadratmetern Fläche auf Plätzen im Stadtgebiet. Zur Verfügung stehen dafür 12 Einsatzfahrzeuge verschiedener Art und Größe.

Immobilienbesitzer sind nun gefordert, für Sicherheit auf den Gehwegen zu sorgen.
Immobilienbesitzer sind nun gefordert, für Sicherheit auf den Gehwegen zu sorgen.
Foto: Marco Papritz

Jetzt kommt ein großes Aber: Bitte nicht erwarten, dass überall der Schnee entfernt wird. Der Winterdienst arbeitet laut Stadtsprecher nach einem Dringlichkeitsstufensystem. Dabei stehen zunächst aus Verkehrssicht wichtige sowie gefährliche Abschnitte, Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen, Schul- und Busstrecken sowie Zufahrten zu öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhaus und Feuerwehr im Vordergrund. Die haben Priorität.

10.20 Uhr: Volle Ladung in Burg

Seit etwa 4 Uhr sind die Mitarbeiter vom Bauhof in Burg im Einsatz, um in der Kreisstadt den Schnee zu beräumen. Der Einsatz wird solange andauern, bis die Straßen einmal komplett frei sind, heißt es dazu von Stadtsprecher Felix Malter.

Besonders in Nebenstraßen müssen Bewohner mit viel Schnee auf den Straßen rechnen - der Winterdienst hat vorrangig die Hauptverkehrsadern im Visier.
Besonders in Nebenstraßen müssen Bewohner mit viel Schnee auf den Straßen rechnen - der Winterdienst hat vorrangig die Hauptverkehrsadern im Visier.
Foto: Marco Papritz

Rund 80 Tonnen Salz und 150 Tonnen Split hat der Bauhof in dieser Winterzeit zur Verfügung, um Straßen und Gehwege abzusichern.

10.15 Uhr: Nachtschicht in Jerichow

Nachtschicht für freie Straßen: In Jerichow ist auch in der Nacht von Freitag zu Sonnabend der Winterdienst im Einsatz gewesen. 

9.55 Uhr: "Elli" hält die Mülltonnen zu

Probleme ganz anderer Art haben jetzt all jene, die ihrer Hausarbeit nachgehen möchten und den Müll entsorgen wollen. Das dürfte schwer werden, denn viele Tonnen sind vereist und lassen sich nicht öffnen ... Da sind starke Hausbewohner gefragt.

Angesichts vereister Mülltonnen kommt es nun auf starke Hausbewohner an im Jerichower Land.
Angesichts vereister Mülltonnen kommt es nun auf starke Hausbewohner an im Jerichower Land.
Foto: Marco Papritz

8.45 Uhr: Die Busse der NJL rollen wieder

Der Linienbetrieb der NJL ist wieder aufgenommen worden. Im gesamten Netz sollen die Busse wieder rollen, wie es vom Verkehrsunternehmen heißt.

Aufgrund der winterlichen Bedingungen könne es aber zu Verzögerungen und Ausfällen im Linien- und Rufbusverkehr kommen, so ein Hinweis.

17.03 Uhr: 20 Zentimeter Schnee und eine Bilanz

Rund 20 Zentimeter Neuschnee haben weite Teile von Gommern unter eine dicke weiße Decke gelegt. Bauhof-Chef Torsten Bluhm zieht eine vorsichtige Bilanz, die auf viele Bereiche im Jerichower Land übertragen werden kann: „Man kann natürlich nicht überall gleichzeitig sein, aber im Großen und Ganzen sind wir gut hinterher.“

Auf der Strecke zwischen Leitzkau, Prödel und Lübs gibt es Probleme. Dort haben sich mehrere Fahrzeuge in Schneewehen festgefahren. Obwohl es sich um eine Kreisstraße handelt, ist der Bauhof mit schwerem Gerät vor Ort.

15.22 Uhr: Tierischer Schneespaß in Wahlitz

Auf dem Reiterhof Dame scheint "Elli" gut anzukommen. Mit Blick auf die tierischen Bewohner lässt sich feststellen, dass Ponys, Esel und Ziegen ihren Spaß am Schnee haben.

Tierischer Schneespaß auf dem Reiterhof Dame - Ponys und Esel trotzen dem Sturmtief "Elli".
Tierischer Schneespaß auf dem Reiterhof Dame - Ponys und Esel trotzen dem Sturmtief "Elli".
Foto: Franziska Stawitz

15.17 Uhr: Redekiner Bäume brennen später

Das für morgen geplante Weihnachtsbaumverbrennen in Redekin wird verschoben. Als neuer Termin ist der 24. Januar angedacht. Schon bereitgelegte Bäume werden dennoch am morgigen Tag  eingesammelt.

14.56 Uhr: Unfälle auf der Autobahn 2

Das Schneetreiben wird dichter - auf der Autobahn 2 hat es nun gekracht. Zwischen den Anschlussstellen Theeßen und Burg-Ost ist es zu zwei Unfällen gekommen. Der Verkehr staut sich mittlerweile auf sechs Kilometern.

14.46 Uhr: Der Schneepegel in Gommern steigt

Der Schneefall hält in Gommern weiter an und hat die Region fest im Griff: Inzwischen liegt in der Einheitsgemeinde eine rund zwölf Zentimeter dicke Schneedecke.

Der Schneepegel in Gommern wächst, der Schneefall hält weiter an.
Der Schneepegel in Gommern wächst, der Schneefall hält weiter an.
Foto: Thomas Schäfer

An Stellen, wo der Wind den Schnee zusammengeweht hat, ist die Schneeschicht erheblich dicker - teilweise bis zu 50 Zentimeter, was ein Durchkommen mit Pkw nahezu unmöglich macht.

14.20 Uhr: Mitternachtsturnier nicht zu stoppen

Stand jetzt hat das Winterwetter keinen Einfluss auf das Mitternachtsturnier in Burg. Das sagt Mitorganisator Jacob Zeuch vom Kinder- und Jugendforum auf Nachfrage. Sowohl die Auslosung heute als auch das Turnier morgen in der Täve-Schur-Halle werden wie geplant stattfinden. Damit soll auch Enis Bytyqi vom 1. FC Magdeburg in die Rolle der Losfee schlüpfen und an der Auslosung für die Gruppen den Freizeitkicks mitwirken. Eine schöne Geschichte - der Stürmer ist in Burg ausgewachsen ... 

13.50 Uhr: Wintergrüße aus Gommern

Abseits von Schneeschieben und riskanten Fahrten mit dem Auto bietet die Wetterlage auch hervorragende Möglichkeiten für winterliche Fotomotive. Vom Aussichtsturm am Gommeraner Stadtsee Kulk aus zeigt sich zum Beispiel eine ruhige, nahezu idyllische Schneelandschaft.

Vom Aussichtsturm am Kulk in Gommern bietet sich ein schöner Blick über die winterliche Stadt.
Vom Aussichtsturm am Kulk in Gommern bietet sich ein schöner Blick über die winterliche Stadt.
Foto: Thomas Schäfer

Der See ist von einer weißen Decke überzogen, die Ufer und Bäume sind angezuckert, alles wirkt gedämpft und still. Nur ab und zu dringt aus der Ferne ein Lachen von Kindern herüber, die auf der Düne am Kulk rodeln.

Das zweite Foto lenkt den Blick vom Königlichen Weg hin zur Wasserburg und Ehle, ein beliebtes Fotomotiv zu jeder Jahreszeit.

Die Ehle in Gommern trägt eine Eisschicht.
Die Ehle in Gommern trägt eine Eisschicht.
Foto: Thomas Schäfer

Derzeit ist die Ehle nahezu zugefroren, die Eisflächen schimmern grau und weiß. Dahinter ist mit der Wasserburg Gommerns Wahrzeichen zu sehen. Zusammen ergeben Fluss, Eis und Burg ein typisches Wintermotiv.

13.35 Uhr: Die Hoffnung stirbt nie ...

Werktags von 9 bis 20 Uhr - an Sonn- und Feiertagen oft später - und spätestens eine Stunde, bei starkem Schneefall öfter und spätestens eine Stunde nach dem Ende des Schneefalls. Mit den Regelungen des Winterdienstes, den Hauseigentümer durch die kommunale Satzungen übertragen bekommen, kennen sich Mitarbeiter aus dem Servicebereich bestens aus. Wie etwa Rainer Kohl, der in der Burger Innenstadt einen Bereich vom Schnee befreit. "Der bleibt hoffentlich lange frei", frohlockt er. 

Rainer Kohl ist einer der Servicemitarbeiter, auf dies es heute beim Beräumen von Gehwegen ankommt.
Rainer Kohl ist einer der Servicemitarbeiter, auf dies es heute beim Beräumen von Gehwegen ankommt.
Foto: Marco Papritz

13.17 Uhr: Probleme bei der Regionalbahn 40

Die Deutsche Bahn meldet, dass es wegen des Wintereinbruchs auf einigen Strecken bei DB Regio Südost im Raum Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu Beeinträchtigungen kommen kann. Davon betroffen: Die Regionalbahn 40, die zwischen Braunschweig über Magdeburg und Burg nach Genthin pendelt.

Der betrieb vom Regionalexpress 1 von Magdeburg nach Frankfurt/Oder über das Jerichower Land läuft derzeit störungsfrei.
Der betrieb vom Regionalexpress 1 von Magdeburg nach Frankfurt/Oder über das Jerichower Land läuft derzeit störungsfrei.
Foto: Marco Papritz

Ein Zug der RB40 war am Vormittag ausgefallen. Mittlerweile läuft der Betrieb der Regionalbahn wieder. Die nächste RB40 fährt in Genthin um 14.35 Uhr und in Burg um 14.52 Uhr in Richtung Magdeburg los. Den umgekehrten Weg in Richtung Jerichower Land legt der Zug vom Magdeburger Hauptbahnhof um 13.50 Uhr an.

Störungen beim Regionalexpress 1 gibt es aktuell nicht. Lediglich eine Verspätung wegen einer Reparatur am Zug ist zu verzeichnen.

12.50 Uhr: Alles andere als Chaos in Elbe-Parey

Der Schneefall in der Gemeinde Elbe-Parey hat erst vor wenigen Stunden eingesetzt. "Das Chaos, was überall vorhergesagt wurde, ist hier bislang ausgefallen", sagt Gemeindebürgermeisterin Nicole Golz.

Zum Räumen von Straßen und Gehwegen sind wie gewohnt die Agrargenossenschaften aus Bergzow und Zerben sowie der Bauhof mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

12.21 Uhr: Elbe-Havel-Kanal ist voller Eisschollen

Der Elbe-Havel-Kanal ist voller Eisschollen. Die Wasserstraße ist nur schwer befahrbar. Die Eisschollen schon sehr viel dichter als auf der Elbe.

Auf dem Elbe-Havel-Kanal in Burg treiben viele Eisschollen.
Auf dem Elbe-Havel-Kanal in Burg treiben viele Eisschollen.
Foto: Arlette Krickau

12.15 Uhr: Gegen das Weiß auf den Straßen

Auch in den Burger Ortsteilen wie Schartau ist der Winterdienst unterwegs und hält die Straßen fahrtauglich. 

Blick auf die Dorfstraße in Schartau, auf der ein Räumfahrzeug vom Bauhof in Burg im Einsatz ist.
Blick auf die Dorfstraße in Schartau, auf der ein Räumfahrzeug vom Bauhof in Burg im Einsatz ist.
Foto: Arlette Krickau

12.12 Uhr: Stadtrundgang in Genthin verschoben

"Elli" sorgt dafür, dass der Rundgang mit Bürgermeisterin Dagmar Turian (parteilos) heute ausfällt. Aus Gründen der Sicherheit haben sich die Volksstimme und die Stadtverwaltung gegen den Rundgang bei winterlicher Witterung entschieden, der um 15 Uhr geplant war. Es voraussichtlicher Ersatztermin steht bereits fest.

12.03 Uhr: Der einäugige Schneemann

Und auch dieser Verlust muss gemeldet werden - in Schartau hat "Elli" einem Schneemann ein Auge geklaut ...

Sturmtief "Elli" und der einäugige Schneemann in Schartau.
Sturmtief "Elli" und der einäugige Schneemann in Schartau.
Foto: Arlette Krickau

11.59 Uhr: Voller Einsatz für freie Straßen

"Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer eindringlich, unnötige Fahrten möglichst zu vermeiden, um das Unfallrisiko zu minimieren." Mit diesem Hinweis wendet sich die Stadtverwaltung an die Bewohner in Burg. 

Der Winterdienst in Burg läuft auf Hochtouren - hier auf den Gehwegen der Bundesstraße 1.
Der Winterdienst in Burg läuft auf Hochtouren - hier auf den Gehwegen der Bundesstraße 1.
Foto: Arlette Krickau

Der Winterdienst läuft in der Kreisstadt auf Hochtouren. Alle ausgebildeten Mitarbeiter waren in der Nacht in Bereitschaft. Seit spätestens 3 Uhr sind sie im Einsatz.

Zwölf Fahrzeuge sind hier am Start, 250 Kilometer Straßen sind zu bewältigen. Man wird tun, was man kann, heißt es aus dem Rathaus.

11.46 Uhr: Deutlich mehr Taxis verfügbar

Der Ausfall der Busse wird von Taxis aufgefangen. Am Morgen waren beispielsweise am Burger Bahnhof mehr Fahrer vor Ort als sonst üblich.

Am Bahnhof in Burg sind heute deutlich mehr Taxis verfügbar.
Am Bahnhof in Burg sind heute deutlich mehr Taxis verfügbar.
Foto: Marco Papritz

11.40 Uhr: Notzeit für Wildtiere ausgerufen

Die Kreisverwaltung ruft die Notzeit für Wildtiere aus. Das bedeutet, dass die Tiere artgerecht gefüttert werden dürfen. 

Wegen der aktuellen Wetterlage mit starken Schneefällen und deutlichen Temperaturabfall ist mit Vereisungen und einer verharschten Schneedecke zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung. Dadurch sei die Aufnahme von pflanzlicher Nahrung für Wildtiere erheblich erschwert.

Der Jagdschutz umfasst auch den Schutz des Wildes vor Futternot. Mit der Notzeit soll für eine ausreichende artgerechte Ernährung des Wildes gesorgt werden. Die Bevölkerung wird zudem gebeten, "Rücksicht auf das Wild zu nehmen und Störungen in Wald und Feld möglichst zu vermeiden".

11.25 Uhr: Eis stoppt Fährbetrieb auf der Elbe

Die Eisschicht auf der Elbe nimmt zu. Der Betrieb der Fähren ist am Donnerstag bereits eingestellt worden. Mit Blick auf das Eis und die Schollen, die in der Elbe treiben, wird der Fährbetrieb wohl vorerst nicht wieder aufgenommen werden.

Der Betrieb der Fähre Schartau/Rogätz ist eingestellt worden. Das Eis auf der Elbe wächst stetig an.
Der Betrieb der Fähre Schartau/Rogätz ist eingestellt worden. Das Eis auf der Elbe wächst stetig an.
Foto: Arlette Krickau

11.14 Uhr: Schneewehen in Gommern nehmen zu

Der Winterdienst des städtischen Bauhofes Gommern ist seit Stunden im Dauereinsatz, um den Schneefällen Herr zu werden. Mit Räumfahrzeugen kämpfen die Mitarbeiter gegen Schneewehen und glatte Fahrbahnen an, besonders an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet.

Schwerpunkt der Räumungsarbeiten in Gommern ist unter anderem die Vehlitzer Chaussee.
Schwerpunkt der Räumungsarbeiten in Gommern ist unter anderem die Vehlitzer Chaussee.
Foto: Thomas Schäfer

Ein Schwerpunkt ist unter anderem die Vehlitzer Chaussee. Dort wird mit Hochdruck geräumt, um die wichtige Zufahrt zur Bundesstraße 184 jederzeit offen und sicher befahrbar zu halten. Gerade diese Verbindung ist für den Pendlerverkehr, den Rettungsdienst und den Lieferverkehr von großer Bedeutung.

11.11 Uhr: Ruhiger Markttag in Genthin

Die Geschäfte in Genthin haben geöffnet und auch der Markttag läuft. Allerdings ist nur der Wagen des Ferchländers vor Ort. Diesen haben aber am Morgen zahlreiche Kunden für einen Einkauf angelaufen.

Lediglich der Wagen des Ferchländers ist auf dem Markt in Genthin vor Ort.
Lediglich der Wagen des Ferchländers ist auf dem Markt in Genthin vor Ort.
Foto: Mike Fleske

11.01 Uhr: Busverkehr ist eingestellt

Die NJL zieht die Reißleine: der Busverkehr ist eingestellt. Das Unternehmen begründet diese Entscheidung damit, dass "aufgrund der aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse eine sichere und planmäßige Durchführung des Linienverkehrs nicht mehr flächendeckend gewährleistet werden" könne.

Der Stopp gilt für die Angebote mit Kraftomnibus, Linientaxi und Rufbus.

Am Morgen konnten die Busse der NJL noch rollen, jetzt ist der Linienverkehr im Jerichower Land komplett eingestellt.
Am Morgen konnten die Busse der NJL noch rollen, jetzt ist der Linienverkehr im Jerichower Land komplett eingestellt.
Foto: Marco Papritz

10.58 Uhr: Nur wenige Autos in Genthin unterwegs

In Genthin sind nur wenige Menschen mit dem Auto unterwegs, obwohl die Straßen gegen 10 Uhr noch passierbar waren. Die Post wird zugestellt, die Räumfahrzeuge der Stadt sind unterwegs.

Radfahren ist in Genthin heute mit Blick auf die Wetter- und Straßenverhältnisse mit einer gewissen Sturzgefahr verbunden.
Radfahren ist in Genthin heute mit Blick auf die Wetter- und Straßenverhältnisse mit einer gewissen Sturzgefahr verbunden.
Foto: Mike Fleske

10.48 Uhr: Traktoren bei Jerichow im Einsatz

Nachdem es seit 5 Uhr noch relativ ruhig gewesen ist, sind in Jerichow mit dem zunehmenden Schnee und Wind jetzt alle Kräfte im Einsatz. Das sagt Stefan Rockrohr vom Bauamt der Stadt. Außerorts sind auf Grund der Schneeverwehungen vor allem schweres Gerät, konkret Traktoren, beim Räumen gefragt.

10.39 Uhr: Deutlich weniger Fahrzeuge auf der A2

Mit über 50.000 Fahrzeugen pro Tag ist die Autobahn 2 die Hauptverkehrsader im Jerichower Land. Heute sind es deutliche weniger Fahrer, die zwischen Theeßen und Lostau unterwegs sind. Was auffällt: die linke Fahrspur wirkt verwaist. Das Tempo insgesamt ist gedrosselt.

Blick auf die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover: Heute sind deutlich weniger Fahrzeuge auf der Hauptverkehrsader vom Jerichower Land unterwegs.
Blick auf die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover: Heute sind deutlich weniger Fahrzeuge auf der Hauptverkehrsader vom Jerichower Land unterwegs.
Foto: Arlette Krickau

Aber auch das gibt es an Tagen, an denen die Verkehrsbedingungen nicht die besten sind. Nämlich Fahrer, die es offensichtlich ganz eilig haben.

Auch wenn die linke Fahrspur der Autobahn 2 zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum nicht beräumt ist, wird sie dennoch genutzt.
Auch wenn die linke Fahrspur der Autobahn 2 zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum nicht beräumt ist, wird sie dennoch genutzt.
Foto: Arlette Krickau

10.30 Uhr: Vorzeitiger Schulschluss am Zerbster Gymnasium

Schüler des Zerbster Gymnasiums Francisceum durften nun vorzeitig die Schule verlassen, um noch sicher nach Hause zu kommen. Das Busunternehmen Vetter hatte mitgeteilt, dass die Buslinien wegen des Schneegestöbers eingestellt werden. Viele Schüler wurden von ihren Eltern abgeholt.

Die Schneedecke in Zerbst steigt. Für die Schüler vom Gymnasium endete der Schultag nun vorzeitig, damit sie noch sicher nach Hause kommen.
Die Schneedecke in Zerbst steigt. Für die Schüler vom Gymnasium endete der Schultag nun vorzeitig, damit sie noch sicher nach Hause kommen.
Foto: Petra Wiese

10.15 Uhr: Streusalz trifft als Last-Minute-Lieferung in Möckern ein

Auch in Möckern ist heute alles auf den Winterdienst ausgerichtet. Anders als in anderen Kommunen gibt es hier keine Engpässe beim Streusalz. Die jüngste Lieferung kam mit Blick auf „Elli“ auf dem letzten Drücker: neues Streusalz war erst in den späten Mittwochabendstunden eingetroffen und wurde in das Silo gepumpt.

10.11 Uhr: Winterdienst läuft in Gommern auf Anschlag

Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein (parteilos) bittet um Verständnis, sollte es beim Winterdienst heute etwas klemmen. Man habe „nach unseren Möglichkeiten den Winterdienst auf die besondere Situation vorbereitet, bitten jedoch jetzt schon um Verständnis, dass die Räumung Zeit in Anspruch nehmen wird“.

Die Stadtverwaltung bittet "eindringlich alle Verkehrsteilnehmer ihr Fahrverhalten den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen sowie unnötige Fahrten, wenn möglich zu vermeiden, um das Unfallrisiko zu minimieren", heißt es weiter aus dem Rathaus. Auch Fußgänger, insbesondere in der Mobilität eingeschränkte Personen, werden gebeten, "auf unnötige Wege zu verzichten".

10.05 Uhr: Busse rollen im Linenverkehr

Beim Linienverkehr ist im Laufe des Tages laut NJL mit Einschränkungen zu rechnen. Im schlimmsten Fall droht ein Komplettausfall. Wir drücken die Daumen, dass den Fahrgästen das erspart bleibt.

Der Schülerverkehr im Jerichower Land ist eingestellt worden - der regulräre Linienverkehr der NJL etwa durch die Burger Innenstadt rollt aktuell planmäßig.
Der Schülerverkehr im Jerichower Land ist eingestellt worden - der regulräre Linienverkehr der NJL etwa durch die Burger Innenstadt rollt aktuell planmäßig.
Foto: Marco Papritz

10 Uhr: Schnee fordert Grundstückseigentümer und Hausbesitzer

Schnee und Eis bringen nicht nur Rodelspaß, sondern auch Pflichten. Und zwar für Grundstückseigentümer und Hausbesitzer. Die sind heute besonders gefordert. Gemäß der Straßenreinigungssatzung sowie der Gefahrenabwehrsatzung gilt, dass bei Schneefall Gehwege freigehalten werden müssen.

In Gommern werden seit den frühen Morgenstunden die Gehwege freigehalten.
In Gommern werden seit den frühen Morgenstunden die Gehwege freigehalten.
Foto: Thomas Schäfer

Fußgängerüberwege sowie schmale Geh- und kombinierte Rad- und Gehwege unter einem Meter Breite sind vollständig zu räumen, alle anderen mindestens auf einer Breite von einem Meter.

Das Ganze muss in Gommern bis zu einer bestimmten Urhzeit erledigt sein.

9.50: „Elli“ sorgt für Absage in Jerichow

Das für heute geplante Verbrennen der Weihnachtsbäume an der Feuerwehr in Jerichow fällt witterungsbedingt aus. Als neuer Termin ist der Freitag, 16. Januar 2026, angedacht.

9.45 Uhr: Die Schneedecke in Gommern steigt

Acht Zentimeter Neuschnee haben Gommern bisher bedeckt. Trotz kräftiger Windböen und weiter anhaltendem Schneefall kommen die Einwohner ihren Pflichten nach, räumen Gehwege, streuen vor Häusern und sorgen dafür, dass das öffentliche Leben nicht ins Rutschen gerät.

Die Schneedecke in Gommern steigt.
Die Schneedecke in Gommern steigt.
Foto: Thomas Schäfer

9.32 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis

Für das Jerichower Land besteht eine amtliche Unwetterwarnung - wegen starker Schneeverwehungen. Stark erhöhte Schneedecken bis hin zu blockierten Verkehrswegen und oftmals stark eingeschränkte Sichtweiten würden für Gefahren für Leib und Leben sorgen, wie es heißt. Daher wird empfohlen, unnötige Gänge nach draußen sowie Fahrten zu vermeiden.

Die Unwetterwarnung gilt bis Sonnabend 0 Uhr.

9.25 Uhr: Autofahrer sind auf der B184 vorsichtig unterwegs

Die Bundesstraße 184 ist beräumt worden - der Winterdienst läuft. Fahrer sind deutlich vorsichtiger als an anderen Tagen unterwegs und kommen mit 40 bis 60 Stundenkilometer voran. Gerade wird auch der Fahrradweg an der B184 bei Vogelsang geräumt.

Ein Einsatzfahrzeug beräumt den Fahrradweg an der Bundesstraße 184 in Höhe Vogelsang.
Ein Einsatzfahrzeug beräumt den Fahrradweg an der Bundesstraße 184 in Höhe Vogelsang.
Foto: Arlette Krickau

9.20 Uhr: Kita-Betreuung auf der Kippe

Die Betreuung von Kita-Kindern wird heute im Landkreis ganz unterschiedlich gehandhabt. In Burg und Biederitz etwa sind alle kommunalen Einrichtungen geöffnet, wie es auf Nachfrage bei den Verwaltungen heißt.

Eltern von Kindern, welche die Häuser der Johanniter besuchen, sind gebeten worden, ihre Jungen und Mädchen nach Möglichkeit zuhause zu betreuen.

"Unsere Kitas öffnen regulär", sagt DRK-Vorstandsvorsitzender Andy Martius auf Nachfrage.

9.15 Uhr: Kinderbetreuung ist willkommen

Nicht jedes Schulkind kann heute daheim bleiben, etwa weil es nicht betreut werden kann. „Daher bin ich froh, dass die Grundschule geöffnet und hier eine Betreuung möglich ist“, sagt eine Mutter auf dem Weg zur Evangelische Grundschule in der Burger Innenstadt.

9.11 Uhr: Nichts los auf dem Wochenmarkt in Burg

Der Wochenmarkt in Burg fällt heute dem Sturmtief zum Opfer: lediglich Fleischer Specht aus Schartau ist mit einem Wagen auf dem Magdalenenplatz anzutreffen. Generell steht der Wochenmarkt vor einer unsicheren Zukunft.

Der Wochenmarkt in Burg fällt heute dem Sturmtief "Elli" zum Opfer.
Der Wochenmarkt in Burg fällt heute dem Sturmtief "Elli" zum Opfer.
Foto: Marco Papritz

8.38 Uhr: Busverkehr rollt im Jerichower Land

Die NJL haben angekündigt, dass es mit Blick auf die Wetterlage und den zu erwartenden Schneemassen und Sturm zu Einschränkungen des Linenverkehrs kommen kann. Aktuell rollt es aber im Landkreis.

Der Schülerverkehr im Jerichower Land ist eingestellt worden - der regulräre Linienverkehr der NJL etwa am Busbahnhof in Burg rollt aktuell planmäßig.
Der Schülerverkehr im Jerichower Land ist eingestellt worden - der regulräre Linienverkehr der NJL etwa am Busbahnhof in Burg rollt aktuell planmäßig.
Foto: Marco Papritz

8.23 Uhr: Heute bleiben die Schüler im Jerichower Land zuhause

Die Präsenzpflicht für Schüler im Jerichower Land ist für den heutigen Tag aufgehoben worden. Die Kreisverwaltung hat Schulen angwiesen, eine Notfallbetreuung für jene Kinder und Jugendliche zu organisieren, die nicht daheim bleiben können.

8.15 Uhr: Innenstadt in Burg fast ausgestorben

Deutlich weniger Menschen sind heute Morgen in der Innenstadt von Burg unterwegs. „Viele haben sich auf das Wetter eingestellt“, merkt eine Mitarbeiterin vom Kiosk am Magdalenenplatz an.

In der Innenstadt von Burg sind heute deutlich weniger Menschen unterwegs. Weniger Kunden als sonst üblich haben den Kiosk am Magdalenenplatz aufgesucht.
In der Innenstadt von Burg sind heute deutlich weniger Menschen unterwegs. Weniger Kunden als sonst üblich haben den Kiosk am Magdalenenplatz aufgesucht.
Foto: Marco Papritz

Seit 6 Uhr ist der Lotto- und Zeitschriftenladen geöffnet und wurde seitdem von nur wenigen Menschen aufgesucht.

8.10 Uhr: Regionalexpress 1 und Regionalbahn 40 rollen bis Burg und Genthin

Der Zugverkehr am Knotenpunkt Magdeburg ist zwar eingeschränkt worden, der Regionalexpress 1 und die Regionalbahn 40 rollen aber derzeit ins Jerichower Land.

Der Zugverkehr am Knotenpunkt Magdeburg ist zwar eingeschränkt worden, der Regionalexpress 1 und die Regionalbahn 40 rollen aber derzeit ins Jerichower Land.
Der Zugverkehr am Knotenpunkt Magdeburg ist zwar eingeschränkt worden, der Regionalexpress 1 und die Regionalbahn 40 rollen aber derzeit ins Jerichower Land.
Foto: Marco Papritz

5.30 Uhr: Fährbetrieb ist eingestellt

Die Fähren im Landkreis haben vorerst ihren Betrieb eingestellt. Wie die Nahverkehrsgesellschaft Jerichower Land (NJL) für die Fähre Ferchland-Grieben und der Betreiber der Fähre Rogätz mitteilen, musste der Fährbetrieb aufgrund von Treibeis auf der Elbe eingestellt werden. Dies gilt bis auf Weiteres.