Zu "Wedringer Ortschaftsrat wendet sich an Verkehrsminister: Einwohnern ist der Lärm ist nicht länger zuzumuten", Volksstimme vom 25. November

Über die Notwendigkeit der Ertüchtigung der B 71 für die anfallenden Verkehrsströme besteht völlige Einigkeit. Ebenso, dass der Verkehrslärm erheblich minimiert werden muss, und ebenso, dass Wedringen die Ortsumfahrung zur Entlastung dringend braucht. So war auch die einhellige Meinung der Vahldorfer Bürger bei den Informationsveranstaltungen der vergangenen Wochen in Vahldorf, an denen auch Einwohner aus Wedringen teilgenommen haben.

Auch wenn die Trassenführung der geplanten B 71 n vorrangig mit ihren Eckpunkten an der geplanten Nordverlängerung der A 14 einerseits und in Haldensleben andererseits zwangsläufig festzumachen ist, untergliedert sie sich doch in Teilabschnitte. Dabei sind die Probleme des Linienverlaufs bei Groß Ammensleben und Vahldorf völlig andere als in Wedringen. Eine gemeinsame Schnitt- bzw. Anschlussstelle befindet sich laut Planungen des Landesbaubetriebes Sachsen-Anhalt auf Höhe des Parkplatzes "Essensküche an der B 71". Von dort aus ist sowieso die Umfahrung von Wedringen vorgesehen, egal wie der Anschluss von Vahldorf aus letztlich erfolgt. Und genau in diesem Sinne haben sich sowohl die Bürgerinitiative B 71n in Vahldorf als auch der Gemeinderat der Niederen Börde positioniert, der eigens dazu Vertreter des Landesbaubetriebs zu einer Beratung eingeladen hatte. Somit gibt es im Gesamtanliegen völligen Konsens der Niederen Börde und speziell der Vahldorfer mit den Wedringen Notwendigkeiten: Kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander.

Rüdiger Pfeiffer, Gemeinderat Niedere Börde

Gerhard Jürges, Ortsbürgermeister Vahldorf und Vorsitzender der Bürgerinititative B 71 n Vahldorf