Barleben. Seit Gründung der Einheitsgemeinde Barleben im Jahr 2004 liegt besonders den Ortsfeuerwehren das Zusammenwachsen am Herzen. "Gerade wenn es um die Hilfeleistung bei Gefahr oder die Gefahrenabwehr geht, ist das Zusammenspiel das A und O", so Gemeindewehrleiter Patrick Säuberlich. Seit dem Vorjahr bemüht sich der Vorstand des Feuerwehrvereins Barleben, dass sich die fördernden Mitglieder der Ortswehren näher kennenlernen. Er organisierte den ersten Schießwettkampf. Am 30. Oktober gab es nun wieder ein Zusammentreffen. Fast 40 Vereinsmitglieder wollten ihr Können über Kimme und Korn unter Beweis stellen. Jeder hatte acht Schuss, die besten fünf Treffer kamen in die Wertung. Nach ein paar erbaulichen Stunden inklusive Erinnerungsfotos stand schließlich die Siegerehrung an. Den dritten Platz holte sich mit insgesamt 46 Ringen Dietmar Steg, den zweiten Platz mit ebenfalls 46 Ringen, jedoch mit einer Zehn mehr auf der Scheibe und somit einem besseren Trefferbild, belegte Otfried Müller. Nun war die spannende Frage, ob Gunnar Lobenstein aus Meitzendorf seinen ersten Platz vom Vorjahr verteidigen konnte – doch mit 47 Ringen errang in diesem Jahr Daniel Säuberlich Platz eins. Neben den Vereinsmitgliedern gratulierte auch Ulrich Dürrmann, Vorsitzender des Barleber Schützenvereins, den drei Erstplatzierten. Genauso wie Patrick Säuberlich wies auch er auf die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Blauröcken und Sportschützen hin. Der Schützenverein hatte wieder seine Schießstätte am Bagger kostenlos für den Wettkampf bereitgestellt. In diesem Jahr stellte sich heraus, dass die Frauenquote in den Vereinen sehr hoch ist, weshalb die Sieger im nächsten Jahr zwischen Frauen und Männern "ausgeschossen" werden sollen.