Wird ein Angebot gut angenommen, freut sich der Ver-anstalter. Umso mehr, wenn es von Ehrenamtlichen eines Vereins vorbereitet und durchgeführt wird. Mit dem großen Zuspruch beim Glühweinabend auf der Loburger Burg konnten am Sonnabend die Mitglieder vom Loburger Weg zufrieden sein.

Loburg. Keine Frage, es hat sich inzwischen längst herumgesprochen, wie schön ein Glühweinabend auf der Loburger Burg sein kann. Zur nunmehr vierten Auflage der Veranstaltung hatte der Verein Loburger Weg eingeladen. Die Männer und Frauen um den Vereinsvorsitzenden Ludwig Dommroese hatten wieder viel Zeit und Energie in die Vorbereitung gesteckt. Der Burginnenhof war hergerichtet, herbstlich und zum Thema Halloween geschmückt, kleine Feuer brannten und auch der Aufgang zur Burg war einladend mit geschnitzten Kürbissen ausgestattet.

An den Sitzraufen waren neue Lichterketten angebracht, und auf Tassen statt Plastik-becher hatte der Verein in diesem Jahr umgestellt. Ludwig Dommroese verwies auf den Schuppen, in dem der Glühwein ausgeschenkt wurde. Den Boden hatte man zuletzt in Eingenleistung gepflastert, um den Raum besser nutzbar zu machen.

Auch Möckerns Bürgermeister Frank von Holly, der mit seiner Familie an dem Abend auf die Loburger Burg gekommen war, schaute sich anerkennend um. Ihm fiel die alte Lehmwand im Schuppen auf, die noch wie so einiges anderes saniert werden müsste. "Da würde ich glatt mithelfen", bot er dem Vereinsvorsitzenden spontan an. Als gelernter Maurer könne er da seine Erfahrungen gut einbringen.

Von Holly gefiel es recht gut das Ambiente auf der Burg und wie er, genossen zahlreiche Loburger und Gäste den Abend, um mit Freunden und Bekannten zu plaudern oder Kontakte zu knüpfen. 150 Liter Glühwein – und weitere Reserven – standen zum Ausschank bereit. Zum Wärmen war das heiße Getränk nicht unbedingt nötig, so dass auch der Ausschank der anderen Getränke in der Gesindestube gut lief.

Grillwürstchen und leckere Kürbissuppe stillten den Hunger. Preise vergab der Verein für die Leute, vor allem die Kinder (Volksstimme berichtete), die sich die Mühe gemacht hatten, verkleidet zu erscheinen. Und schließlich war die Stimmung auf der Burg so gut, dass auch die Gelegenheit genutzt wurde, das Tanzbein zu schwingen.

 

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