Zerbst (da). Petra Handrich, Gerda Schwedtke, Ursula Friedrich, Silvia Dähne, Werner Bressel und Ruth Buchmann (fehlte bei der Vereidigung krankheitsbedingt) bilden den neuen Stadtsenioren- beirat der Stadt Zerbst. "Ich bin froh, dass wir mutige Frauen und einen Mann gefunden haben, die sich der wichtigen Aufgaben stellen", sagte Bürgermeister Helmut Behrendt bei der gestrigen Vereidigung im Rathaus.

Der Seniorenbeirat hat die Aufgabe , die Stadt Zerbst in Angelegenheiten, die die Interessen von Senioren berühren, zu beraten und zu unterstützen. Stadtpolitik und Baumaßnahmen sollen dabei eine große Rolle spielen. Der neue Beirat soll aus dem Scheitern der früheren Seniorenvertretung lernen. "Dort klappte die Grundstruktur einfach nicht. Die Vernetzung mit der Stadt soll nun besser laufen", sagte Kulturamtsleiter Andreas Dittmann. Der Sozial-, Schul-, Kultur- und Sportausschuss wird den Beirat organisatorisch begleiten.

Alle Mitglieder wurden von den Wohlfahrtsverbänden vorgeschlagen, eine Stimme hatte der Bürgermeister und ein Vertreter kommt aus dem Stadtrat. "Dabei ist es natürlich wichtig mit der Arbeiterwohlfahrt und der Volkssolidarität die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe vertreten zu haben", erklärt Dittmann.

Zur Vorsitzenden wurde Petra Handrich gewählt. Ihr Stellvertreter wird Werner Bressel. "Wir sind kein Entscheidungsgremium. Wir stehen der Stadt nur beratend zur Seite", betonte Handrich.