Zeppernick. Welches Märchen wird wohl gespielt? Bis zum Schluss blieb es ein Geheimnis. Die Kulissen ließen schließlich Dornröschen vermuten, oder wo wird noch ein Spinnrad gebraucht? Rumpelstilzchen, na klar! Eine Handvoll Eltern von den Mädchen und Jungen der Zeppernicker Kindertagesstätte "Entdeckungskiste" hatte sich traditionell wieder zusammengefunden, um ein Märchen für die Steppkes einzustudieren. Viermal traf man sich. Einmal wurde richtig geprobt, bevor es am Freitagnachmittag zur Sache ging.

Als Erzählerin setzte sich Kristin Wallasch mitten unter die Kinder. Den Müller spielte Mandy Schüler, den König Jens Haase. Von der Müllerstochter zur Königin mutierte Bettina Reinemann. Den Boten, der sich vom Publikum die tollsten Namen für das kleine Männchen, das Stroh zu Gold spinnen konnte, sagen ließ, gab Andrea Bartholomäus. Für die Hauptrolle dieses kleinen Männchens war witzigerweise der größte unter den Papas ausgewählt worden – Michael Werner. Genauso sei es vor Jahren gewesen, als das Märchen schon einmal von anderen Eltern aufgeführt wurde, konnte sich Kita-Leiterin Jutta Schöne erinnern. Die Knirpse hatten ihren Spaß und auch die erwachsenen Zuschauer ihr Vergnügen.

Das Lieblingsweihnachtslied vom Kuschelbären füllte die kurze Pause bis es laut an der Tür pochte – der Weihnachtsmann! Für jedes Kind hatte er ein Geschenk dabei, das er für Gedichte oder Lieder überreichte. Doch er schleppte noch einiges mehr in den Bewegungsraum, in dem sich das Geschehen abspielte. Da fand sich noch einiges neues Spielzeug für die Einrichtung, das sich alle Kinder zusammen betrachteten – ausgepackt und ausprobiert werden dürfen die Sachen dann heute.

Nach der ganzen Beschererei ging es für alle nach nebenan zum gemeinsamen Kaffeetrinken.

 

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