Über eine Spende von 1000 Euro konnte sich das Gymnasium Francisceum gestern freuen. Bereits zum zweiten Mal unterstützten die Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH und die Nordostchemie die Zerbster Schule.

Zerbst l Schule Nr. 126 ist das Francisceum. So viele Schulen konnten seit dem Start von "Pro Chemieunterricht" im Jahr 2004 von der Spendenaktion profitieren. Sie ist ein Projekt der Nordostchemie. Der Verband ist eine Interessenvertretung für 300 Mitgliedsunternehmen in den ostdeutschen Bundesländern.

"Das Anliegen ist, dass sich ein Unternehmen in seinem Umfeld eine Schule aussucht, dorthin spendet und wir die Summe verdoppeln", erklärt Wolfgang Blümel, stellvertretender Geschäftsführer der Nordostchemie.

1000 Euro sind so für das Gymnasium zusammen gekommen. "Das ist ein bisschen auch unser Potential an jungen Leuten, die wir ans Unternehmen binden, zumindest das Interesse wecken wollen", begründet Thomas Naujoks, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH aus Bitterfeld, die bereits langjährige Unterstützung speziell des Chemieunterrichtes an den Schulen in der Region.

Zum einen leiste das das Unternehmen selbst, so Thomas Naujoks. Im anderen Fall - und so jetzt auch in Zerbst - kommt die Spende direkt von den Mitarbeitern. Es sind Erlöse aus der Weihnachtstombola.

Mit 80 der etwa 100 Beschäftigten war die MDSE gestern zum Weihnachtsausflug in Zerbst. Der Besuch der Katharinasammlung und eben des Francisceums gehörte dazu. In einem Zerbster Restaurant klang der Tag aus.

"Da wir nach Zerbst wollten" und da das Unternehmen das Francisceum kannte, weil es im Jahr 2004 schon einmal für die Schule gespendet hatte, sei die Unterstützung des Gymnasiums nahe liegend gewesen, erzählt Thomas Naujoks.

Schulleiter Hans-Henning Messer und Marlies Wolf, Fachschaftsleiterin Chemie und Biologie, freuen sich über die finan-zielle Unterstützung. "Wir können mit dem Geld Materialien anschaffen, die den Unterricht zusätzlich bereichern, und Projekte ermöglichen, die wir sonst nicht machen könnten", sagt Marlies Wolf.