Die Freifläche an der Ecke Brückstraße/Cracauer Straße ist zwar immer noch für die Strombrückenerweiterung reserviert und somit Brachland, doch im Hinterland in Richtung "Zuckerbusch" soll schon bald ein neues Wohn- und Gewerbeviertel entstehen.

Brückfeld l Trotz zentrumsnaher Lage dümpelt der Heumarkt seit Jahren vor sich hin. Das wird wohl auch so bleiben, zumindest so lange, bis das neue Brückenkonzept endgültig steht. Doch jetzt ist Besserung in Sicht: Die Brache direkt an der Ecke Brückstraße/Zuckerbusch kann und soll möglichst zeitnah bebaut werden. Marion und Volker Epperlein von Bau-/Planungsbüro Epperlein planen hier ein zentrumsnahes Wohn- und Gewerbeviertel.Auf dem ehemaligen Bahngelände wollen die Grundstückseigentümer ein neues Wohnviertel erschließen. Da im Bebauungsplan das Grundstück als Mischgebiet ausgewiesen ist, soll sich hier auch zukünftig Gewerbe niederlassen. Im südlichen Bereich der Fläche sollen sich aber vor allem Häuslebauer austoben können. Neben Doppelhaushälften sollen auch verschiedene Parzellen für freistehende Einfamilienhäuser angeboten werden. Beheizt werden soll das neue Viertel nach Möglichkeit mit Fernwärme, so Marion Epperlein.

Zudem sei ein begrünter Radweg zwischen Brückfeld und Cracau geplant, der die beiden Stadtteile verbindet und gleichzeitig als Lärm- und Schallschutz dienen soll.

Insgesamt sollen 30000 Quadratmeter Brachfläche erschlossen werden. 12000 Quadratmeter werden zunächst weiterhin brachliegen, hier steht vor konkreten Bauplänen zunächst die endgültige Klärung der Verkehrsführung der Strombrückenverlängerung, erklärt Marion Epperlein. Das Planungsbüro erarbeitet derzeit für die Erschließung des Geländes einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der demnächst bei der Stadtverwaltung eingereicht werden soll.

Seit zwei Jahren arbeitet das Unternehmerpaar an der Erschließung des brachliegenden Geländes und verhandelte mit der Stadt um das Baurecht für das Grundstück. Nun können in diesem Stadtteilbereich neue Möglichkeiten in Angriff genommen werden, um den Heumarkt städtebaulich aufzuwerten. "Wenn alles optimal läuft, soll das Gelände 2014 baulich erschlossen werden", zeigen sich Marion und Volker Epperlein optimistisch.

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