In Michael Kleebergs Roman "Das amerikanische Hospital" treffen eine Frau und ein Mann aufeinander, die vom Leben gezeichnet sind. Beide unterziehen sich einer Therapie und treffen immer wieder im Krankenhaus aufeinander. Die Volksstimme druckt Kleebergs berührendes Buch ab dem 4. Januar als neuen Fortsetzungsroman ab.

Volksstimme: Herr Kleeberg, Sie schildern die Geschichte der Französin Hélène und des Amerikaners David. Beide treffen im Krankenhaus aufeinander. Er ist traumatisiert, ein Gebrochener des Krieges, sie eine Frau mit Kinderwunsch. Wie sind Sie auf dieses Konstruktion gekommen?
Michael Kleeberg: Der Roman hat eine lange Entstehungszeit von über zehn Jahren. Noch in Frankreich lebend, hatte ich die Idee, über ein Paar zu schreiben, das sich in den Mühlen der Reproduktionsmedizin verliert. Aber der Ansatz war zu privat für einen Roman. Es fehlte ein Gegenüber für die Figur der Hélène, ein andersartiges Schicksal, in dem sich ihres spiegeln konnte. Erst nach Jahren, nach den Entwicklungen und Kriegen infolge des 11. September und meinen zahlreichen Reisen in den Nahen Osten tauchte plötzlich die Figur des amerikanischen Soldaten auf.

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