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Debatte über Vetternwirtschaft AfD-Chef rechnet mit Ausschluss von Jan Wenzel Schmidt

In der Vetternwirtschaftsdebatte zieht die AfD womöglich erste größere personelle Konsequenzen. Die Bundestagsfraktion soll über einen Ausschluss des Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt entscheiden.

Von dpa 03.03.2026, 10:00
Dem AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt droht im Zusammenhang mit der Vetternwirtschaftsdebatte der Rauswurf aus der Fraktion. (Archivbild)
Dem AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt droht im Zusammenhang mit der Vetternwirtschaftsdebatte der Rauswurf aus der Fraktion. (Archivbild) Peter Gercke/dpa

Berlin - Im Zuge der Debatte über sogenannte Vetternwirtschaft in der AfD rechnet Co-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla mit einem Ausschluss des Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus der Fraktion an diesem Nachmittag. 

Auf die Frage, ob der sachsen-anhaltische Abgeordnete heute aus der Fraktion fliege, verwies Chrupalla in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv auf einen entsprechenden Antrag des Fraktionsvorstandes, über den die Fraktion heute entscheiden werde. „Ich denke, dass die Fraktion auch diesem folgt.“ Chrupalla sprach von fraktionsschädigendem Verhalten.

Schmidt hatte in einem parteiinternen Streit in der Sachsen-Anhalt-AfD Vorwürfe der Vetternwirtschaft an Parteikollegen gerichtet. In einem Interview des Portals „Nius“ sprach er später von einer „Beutegemeinschaft“. Es würden Mandate hin- und hergeschoben, Anstellungen untereinander ausgemacht und Gelder abgefasst. Gegen Schmidt läuft auch ein Parteiausschlussverfahren.