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Löschfahrzeug verunglückt Feuerwehrmann stirbt nach Einsatzfahrt in Stendal

Auf dem Weg zum Einsatz sind Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Borstel am Montagabend, 2. März, verunglückt.

Von Anna Lisa Oehlmann und Leon Zeitz 03.03.2026, 10:45
Auf einer Einsatzfahrt ist am Montagabend, 2. März, gegen 21.30 Uhr das Feuerwehrfahrzeug der Borsteler Kameraden in einen Graben gerutscht. Die Kameraden waren eingeklemmt und mussten befreit werden.
Auf einer Einsatzfahrt ist am Montagabend, 2. März, gegen 21.30 Uhr das Feuerwehrfahrzeug der Borsteler Kameraden in einen Graben gerutscht. Die Kameraden waren eingeklemmt und mussten befreit werden. Foto: Anna Lisa Oehlmann

Borstel - Das war ein schwerer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Borstel. Mehrere ihrer Kameraden sind bei einem Unfall am Montagabend, 2. März, gegen 21.30 Uhr, verletzt worden und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Im Rahmen eines Soforteinsatzes befuhr ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr einen Feldweg an der Bundesstraße 189 bei Borstel. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug von der Straße ab und kippte infolge dessen auf die Seite.

Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Borstel landete bei dem Unfall auf der Seite.
Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Borstel landete bei dem Unfall auf der Seite.
Foto: Anna Lisa Oehlmann

Die sechs Kameraden wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und durch nachrückende Einsatzkräfte befreit. Der 69-jährige Fahrzeugführer wurde ins Krankenhaus Stendal gefahren, wo er verstarb. Die weiteren im Fahrzeug befindlichen Kameraden im Alter von 19 bis 44 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in umliegenden Krankenhäusern gebracht.

Am Löschfahrzeug entstand ein Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Die genauen Umstände des Verkehrsunfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Lesen Sie auch: Rettungshubschrauber im Landkreis Stendal hätte Leben retten können

Erst kürzlich, am Samstag, 21. Februar, hatte der Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal einen Unfall. Der Kamerad musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

„Bastian Sieler, Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal sagt: „Mit tiefer Bestürzung musste ich die Nachricht vom tragischen Verkehrsunfall vernehmen, bei dem ein Angehöriger unserer Freiwilligen Feuerwehr während eines Einsatzes ums Leben gekommen ist. Der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen spreche ich im Namen der Hansestadt Stendal mein tief empfundenes Beileid aus.“

„Alle unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stellen täglich ihre eigene Sicherheit zurück, um anderen Menschen zu helfen. Dass einer von ihnen während seines Einsatzes sein Leben lassen musste, erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den verletzten Angehörigen der Feuerwehr wünsche ich eine rasche und vollständige Genesung. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den betroffenen Familien sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. In diesen schweren Stunden stehen wir als Gemeinschaft zusammen und unterstützen die betroffenen Familien und die Feuerwehr nach allen Kräften.“