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Aufgespießt Von wegen am A...

Po-Geschichte kurbelt Tourismus in Sachsen-Anhalt an.

Von Axel Ehrlich 01.01.2026, 16:52
Der Puparsch von Salzwedel.
Der Puparsch von Salzwedel. Foto: dpa

Unser Sachsen-Anhalt ist ein wirklich schönes Bundesland mit großem touristischen Potenzial. Brocken, Saale-Unstrut, Städte-Perlen wie Quedlinburg, Havelberg oder Naumburg. Historische Größen wie Kaiser Otto I., Martin Luther oder Bauhaus-Gründer Walter Gropius.

Dennoch ist Sachsen-Anhalt mit all seinen Schönheiten in der Wahrnehmung immer irgendwie – hintendran. Da stimmt die Geschichte vom Puparsch, die gerade ihr gutes wie überraschendes Ende gefunden hat, optimistisch.

Die Nachricht war bundesweit in den Schlagzeilen, sogar die Masterfrage in einer großen TV-Quizshow: In der Altmarkstadt Salzwedel haben Bösewichter den Holzpo vom Puparsch-Denkmal (es erinnert an ein regionales Bier mit legendär blähender Nebenwirkung) geklaut. Ohne Arsch geht gar nicht: Jugendliche bastelten ein Interims-Modell aus Pappe, eine Künstlerin gab eine robustere Version aus Bronze in Auftrag. Und kurz vor Silvester tauchte der gestohlene, etwas ramponierte Holz-Po wieder auf. Wenn das alles, wie unbewiesene Mutmaßungen nahelegen, eine geschickte Werbekampagne für die Altmark war: Weiter so. Sachsen! Anhalt!