Aufgespießt Wenn Schafe shoppen gehen
Herde stürmt Discounter in Bayern – und kauft nichts.

Endlich mal richtig voll im Penny-Markt von Burgsinn. Mehr Umsatz hat die Discounter-Filiale in der bayerischen 2.300_Einwohner-Gemeinde durch den tierischen Ansturm erstmal trotzdem nicht.
Anfang der Woche stürmten 50 Schafe aus heiterem Himmel das Geschäft mitten im Ort. Eigentlich waren sie auf einer geführten (Schäfer vorweg!) Wanderung von Weide A zu Weide B. Unterwegs fand das Leitschaf aber den Einkaufsbeutel eines Passanten interessanter – und verfolgte beide. Die anderen Tiere, Herdentrieb, gleich hinterher – schreiben die Kollegen von der Main-Post.
Der Tüten-Mann war auf dem Weg zum Supermarkt- die Schafe jetzt also auch. Drinnen drängelten sich die Tiere 20 Minuten unentschlossen im Kassenbereich – das Angebot war wohl doch nicht so schaf (autsch!). Okay, Schafkäse gab es im Kühlregal am komplett anderen Ende des Ladens. Wolle überhaupt nicht. Geld hatten die Tiere auch keins. Einziges Ergebnis des Kurz-Besuchs: Ein ziemlich zugeköttelter Eingangsbereich. Bei Schweinen würde man von Sauerei sprechen. Hatte das Markt-Team ganz schön zu putzen.
Die Herde war da längst über alle Berge. Mäh!