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Oldtimer Ausstellung zeigt Oldtimer-Legenden aus Zwickau

Mythos auf vier Rädern: Nur sieben Horch 855 Spezialroadster wurden je gebaut, einer davon ist nun in einer Schau in Zwickau zu sehen. Sie widmet sich historischen Luxuswagen mit Achtzylindermotor.

Von dpa 05.02.2026, 12:02
Der Autobauer Horch präsentierte vor 100 Jahren den ersten serienmäßig produzierten deutschen Achtzylindermotor. Dem widmet das August Horch Museum in Zwickau eine neue Sonderausstellung und zeigt dazu 13 historische Modelle.
Der Autobauer Horch präsentierte vor 100 Jahren den ersten serienmäßig produzierten deutschen Achtzylindermotor. Dem widmet das August Horch Museum in Zwickau eine neue Sonderausstellung und zeigt dazu 13 historische Modelle. David Hammersen/dpa

Zwickau - Das August Horch Museum lässt in einer Sonderausstellung Automobil-Legenden aufleben, die einst Statussymbol für betuchte Käufer waren. Die Schau „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ rückt den Achtzylinder in den Mittelpunkt, der für kraftvolle Beschleunigung und besondere Laufruhe steht. Vor 100 Jahren sei auf der Automobilausstellung in Berlin das erste serienmäßig in Deutschland produzierte Fahrzeug mit Achtzylindermotor vorgestellt worden, informierte das Museum. „Der Horch 8 wurde zum Mythos für Wertigkeit, Zuverlässigkeit und Eleganz.“

August Horch war ein Autopionier, der sich 1904 in Zwickau niederließ und dort später die Marke Audi begründete. In der Stadt werden seither ununterbrochen Autos gebaut - über den DDR-Kleinwagen Trabant bis zu Elektro-Modellen von Audi, VW und Cupra im heutigen Volkswagen-Werk am Stadtrand. 

Schau zeigt einige besonders seltene Oldtimer 

In der Sonderausstellung werden 13 Oldtimer gezeigt, der älteste davon ist ein Horch 306 Roadster aus dem Jahr 1927, der jüngste ein Audi V8 von 1988. Einige der Autos wurden nur in sehr geringer Stückzahl gebaut wie der Horch 855 Spezialroadster aus dem Jahr 1938. Davon gab es dem Museum zufolge nur sieben Stück. Mit einer Leistung von 120 PS kam er auf bis zu 140 Kilometer pro Stunde und kostete 22.000 Reichsmark. 

Die Ausstellung beginnt am 6. Februar und ist bis 10. Januar 2027 zu sehen.