Brände Bauarbeiten nach Brand am Erfurter Domplatz gestartet
In der Silvesternacht wurden drei historische Gebäude im Zentrum Erfurts durch einen Dachstuhlbrand beschädigt. Die Stadt gibt einen Überblick über die Arbeiten am Brandort.

Erfurt - Nach dem Brand in einem historischen Gebäudekomplex in der Silvesternacht am Erfurter Domplatz haben am einsturzgefährdeten Eckhaus die Bauarbeiten begonnen. Das Dach sei bereits abgetragen und ein Notdach errichtet worden, teilte die Stadt mit.
In dem Haus daneben würden derzeit die Wohnungen geräumt. Danach sollen auch dort die Arbeiten beginnen. Wie im Nachbargebäude solle zunächst das Dach abgetragen werden. Der Bereich um den Brandort bleibt mindestens zwei Wochen gesperrt. Stadtbahn, Autos und Fußgänger können ihn vorübergehend nicht passieren.
Gebäude sollen erhalten bleiben
Das Eckhaus ist nach dem Brand einsturzgefährdet. Der Grund: Große Mengen Löschwasser seien in das Bauwerk eingedrungen. Wirkte der Frost zunächst als Stabilisator, drohten Lehm und Holz nun nachzugeben, hieß es. Die Gebäude und das historische Stadtbild sollten erhalten bleiben. „Es wird hier keinen modernen Neubau geben“, erklärte Bürgermeisterin Heike Langguth. Auch möchte die Stadt, dass die Bewohner wieder zurückkehren können.
Unmittelbar in der Nähe des Erfurter Doms wurden in der Silvesternacht drei historische Gebäude durch den Dachstuhlbrand schwer beschädigt. Ermittlungsergebnisse deuteten darauf hin, dass Pyrotechnik in der Nähe des Brandorts gezündet wurde. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an, wie die Stadt jetzt mitteilte.