Vogelgrippe Geflügelpest: Mansfeld-Südharz hebt alle Maßnahmen auf
Im Oktober vergangenen Jahres wurden die ersten an Vogelgrippe verendeten Kraniche gefunden. In den Wochen darauf verbreitet sich das Virus rasant. Besondere Vorsicht ist nun nicht mehr nötig.

Sangerhausen - Knapp drei Monate nachdem der Verdacht auf Vogelgrippe bestätigt wurde, hat der Landkreis Mansfeld-Südharz nun alle Schutzmaßnahmen aufgehoben. Das Betretungs- und Befahrungsverbot der Talsperre Kelbra und die Stallpflicht im Risikogebiet seien aufgehoben, auch Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art seien ab sofort wieder möglich, erklärte das Landratsamt.
Seit Ausbruch der Geflügelpest seien vor allem am Stausee Klebra an der Grenze zu Thüringen mehr als 6.000 tote Tiere geborgen worden, hieß es. Das Friedrich-Loeffler-Institut hatte das Virus am 16. Oktober 2026 das erste Mal bestätigt. Nach dem 18. November sei es nicht mehr nachgewiesen worden.
Die Geflügelpest wird umgangssprachlich auch als Vogelgrippe bezeichnet und ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. Neben dem Landkreis Mansfeld-Südharz hatten auch andere Landkreise Schutzmaßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.