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Holocaustgedenken Berlin erinnert an den Holocaust

Zum Holocaust-Gedenktag wird das Brandenburger Tor mit dem Schriftzug „#WeRemember“ angestrahlt. Was Berlins Bürgermeister Wegner zur Bedeutung dieses Tages sagt.

Von dpa 26.01.2026, 14:41
Am 27. Januar wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz 1945 gedacht. (Archivbild)
Am 27. Januar wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz 1945 gedacht. (Archivbild) Britta Pedersen/dpa

Berlin - Das Brandenburger Tor in Berlin wird am Holocaust-Gedenktag ab Sonnenuntergang mit dem Schriftzug der internationalen Gedenkkampagne „#WeRemember“ angestrahlt. Das teilte die Senatskanzlei mit. Am 27. Januar wird weltweit an die Opfer des Nationalsozialismus und an den 81. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erinnert. 

Auschwitz-Birkenau stehe wie kaum ein anderer Ort bis heute für die menschenverachtende Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). „Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden ermordet – Frauen, Männer und Kinder. Dieses unermessliche Leid werden wir niemals vergessen“, erklärte er. 

Straße in Berlin wird nach Holocaust-Gedenkstätte benannt

„Berlin ist die Stadt, von der aus der Holocaust geplant und organisiert wurde. Die Benennung einer Straße nach der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im Herzen unserer Stadt ist deshalb weit mehr als ein Symbol.“ Sie sei ein Zeichen der Erinnerung und der Mahnung – und ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus, Hass und Menschenfeindlichkeit. 

„Zugleich ist sie ein unverrückbares Bekenntnis zu jüdischem Leben in Deutschland und zu unserer Verantwortung, es dauerhaft zu schützen“, sagte Wegner. Berlin soll im Regierungsviertel eine nach der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem benannte Straße erhalten. Dazu soll ein Abschnitt der auf das Reichstagsgebäude zulaufenden Dorotheenstraße umbenannt werden.