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„Pride Month“ Berlin im Zeichen des Regenbogens

Straßenfeste, Spontan-Hochzeiten, Demos und vieles mehr: Einen Monat lang machen queere Menschen in Berlin auf ihre Anliegen aufmerksam. Höhepunkt ist die CSD-Parade.

Von dpa 11.07.2024, 04:00
Der „Pride Month“ läuft in Berlin mit zahlreichen Veranstaltungen. (Archivfoto)
Der „Pride Month“ läuft in Berlin mit zahlreichen Veranstaltungen. (Archivfoto) Fabian Sommer/dpa

Berlin - Berlin steht momentan vielerorts im Zeichen des Regenbogens. Der „Pride Month“ mit dem traditionellen Höhepunkt Christopher Street Day (CSD) am 27. Juli hat Ende Juni begonnen. Vier Wochen lang gibt es zahlreiche Veranstaltungen, um queeren Menschen und ihren Belangen den Raum zu geben, die die CSD-Demonstration allein nicht bieten kann. Diesen Samstag startet an der Hasenheide etwa die „Behindert und verrückt“-Pride-Parade. Sie will die Rechte queerer behinderter Menschen in den Mittelpunkt stellen. Ein Wochenende später - am 20./21. Juli - startet im Nollendorfkiez bereits zum 30. Mal das Lesbisch-schwule Stadtfest. 

Der „Pride Month“ Berlin wurde vom Berliner CSD e.V. ins Leben gerufen. Am 25. Juli findet die „Canal Pride“ statt: 19 Schiffe sind auf der Spree unterwegs und wollen für queere Sichtbarkeit sorgen. Der „Dyke*March“ Berlin - eine Demo für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude - startet am Vorabend des Berliner CSD dieses Jahr schon zum elften Mal. Die Demo startet am Abend auf dem Karl-Marx-Platz in Neukölln. Die große Pride-Demonstration zieht am 27. Juli unter dem Motto „Nur gemeinsam stark – für Demokratie und Vielfalt“ durch die Berliner Innenstadt. Der Berliner Christopher Street Day ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa.

Mit einem Hochzeits-Pop-up-Festival, einem eigenen CSD-Truck bei der Berlin-Parade, Gottesdiensten, Abendandachten und anderen Veranstaltungen begleitet die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) den „Pride Month“. Viele Gemeinden der EKBO wollen sich demnach für Menschen einsetzen, die sich aufgrund ihres Lebenskonzeptes immer wieder gegen An- und Übergriffe sowie Verunglimpfungen zur Wehr setzen müssen. Das Hochzeits-Pop-up-Festival ist ein Angebot des Evangelischen Kirchenkreis Neukölln. Am 13. Juli seien alle Menschen, die sich spontan trauen lassen oder den Segen empfangen wollen, herzlich willkommen - besonders auch queere Paare, hieß es von der EKBO.