Eishockey

Eisbären-Profi beklagt Heimschwäche: „So nicht eingeplant“

Von dpa 20.09.2021, 10:07 • Aktualisiert: 22.09.2021, 05:45
Ein Puck liegt vor einem Eishockey-Schläger auf dem Eis.
Ein Puck liegt vor einem Eishockey-Schläger auf dem Eis. Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Berlin - Nationalspieler Marcel Noebels haderte nach dem 0:3 der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim mit der unerwarteten Heimschwäche des Titelverteidigers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). „Wir haben beide Spiele zuhause verloren, was für uns so nicht eingeplant ist“, sagte der 29 Jahre alte Angreifer am Sonntag. „Unsere Stärke war eigentlich immer, zuhause zu gewinnen, und dahin müssen wir wieder zurückkommen.“

Zum Saisonauftakt hatten die Hauptstädter in der Arena am Ostbahnhof bereits mit 1:4 gegen den EHC Red Bull München verloren. Obwohl sie in dieser Spielzeit wieder lautstark von ihren Fans unterstützt werden, warten die Berliner damit weiter auf den ersten Punkt in eigener Halle.

Entscheidend war gegen Mannheim, dass die Gäste ihre ersten beiden Powerplays zu Toren nutzten, während die Eisbären zahlreiche Chancen vergaben. „Die Special Teams haben hundertprozentig den Unterschied gemacht“, sagte Angreifer Kevin Clark. Der 33 Jahre alte Kanadier konnte den Heimniederlagen gegen die beiden Mitfavoriten aber auch einen positiven Aspekt abgewinnen: „Spiele gegen Mannheim und München so früh in der Saison sind für uns eine gute Erinnerung daran, was nötig ist, um eine Topmannschaft in der Liga zu sein“, sagte er.

Deutlich besser lief es für die Berliner bisher auswärts: In Iserlohn und Bremerhaven feierten sie überzeugende Siege. Am Mittwochabend bei den Straubing Tigers (19.30 Uhr/Magentasport) wollen die Hauptstädter diese Serie fortsetzen. Noebels warnte aber vor dem kommenden Gegner: „In Straubing zu spielen, ist sehr schwer“, sagte er.