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Landratswahl Elbe-Elster: CDU-Landrat und Einzelbewerber in der Stichwahl

Nach Oberspreewald-Lausitz steht in Brandenburg die nächste Landratswahl an. Wer liegt in der ersten Runde vorn?

Von dpa 15.02.2026, 20:06
Der CDU-Politiker Christian Jaschinski bewirbt sich erneut als Landrat. (Archivbild)
Der CDU-Politiker Christian Jaschinski bewirbt sich erneut als Landrat. (Archivbild) Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Herzberg (Elster) - Bei der Landratswahl im Kreis Elbe-Elster geht CDU-Amtsinhaber Christian Jaschinski mit Einzelkandidat Marcel Schmidt in die Stichwahl am 1. März. Jaschinski lag in der ersten Runde mit 34,6 Prozent vorn, vor Schmidt mit 30,8 Prozent, wie aus dem vorläufigen Ergebnis des Landkreises hervorgeht. Im ersten Wahlgang hatte kein Bewerber mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,7 Prozent.

AfD-Politiker Kleinwächter auf Platz drei

Der ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete Norbert Kleinwächter kam mit 27,6 Prozent auf den dritten Platz. Bei einem Erfolg wäre er der erste AfD-Landrat in Brandenburg gewesen. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft die AfD als rechtsextremistisch ein. Der Linke-Politiker Christian Nürbchen, der für eine Listenvereinigung aus Linker und Grünen antritt, erhielt 7,1 Prozent.

Landrat Jaschinski will dritte Amtszeit

Der 58-jährige Jaschinski aus Finsterwalde ist schon seit 2010 Landrat von Elbe-Elster. Er setzt auf Stabilität und wirbt unter anderem für den Neubau eines zentralen Klinikums, während die Kliniken in Finsterwalde, Herzberg (Elster) und Elsterwerda Gesundheitszentren werden sollen. Der CDU-Politiker will alle wichtigen Schulstandorte erhalten und modernisieren.

Herausforderer Schmidt will Handwerk fördern

Der Einzelkandidat Marcel Schmidt aus Elsterwerda tritt für stabile Finanzen und die Förderung der Wirtschaft ein. Der 36-jährige gelernte Maler und Lackierer vertritt inzwischen ein größeres Unternehmen. Bei der Debatte über eine Zentralklinik dringt er darauf, die bestehenden Standorte nicht aus dem Blick zu verlieren.

Rund 85.000 Wahlberechtigte waren zur Stimmenabgabe aufgerufen. Bei der Wahl galt neben der Mehrheit auch ein Quorum: Der Gewinner muss mehr als 15 Prozent der Wahlberechtigten auf sich vereinen. Der neue Landrat wird für acht Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit endet am 25. April.