Soziales

Fegebank spendet an Uni Blut und wirbt um Nachahmer

Von dpa 16.09.2021, 14:27 • Aktualisiert: 17.09.2021, 19:59
„Bloody Thursday“ steht auf einem Plakat am Eingang des Blutspende-Standorts an der Uni.
„Bloody Thursday“ steht auf einem Plakat am Eingang des Blutspende-Standorts an der Uni. Jonas Walzberg/dpa

Hamburg - Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hat am Donnerstag am Blutspende-Standort des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) fürs Blutspenden geworben. Sie wollte dabei mit gutem Vorbild vorangehen und spendete selbst. An dem Standort an der Universität Hamburg können Studierende, Uni-Mitarbeitende und andere Freiwillige jeden Donnerstag zwischen 10.00 und 15.00 Uhr unter dem Motto „Bloody Thursday“ Blut spenden.

Die Blutspende dauert nach Angaben des UKE nur zehn Minuten und ist nicht schmerzhaft. Jährlich würden im UKE rund 40.000 Blutkonserven bei Operationen, Notfallbehandlungen oder chronischen Krankheiten benötigt, aber lediglich 27.000 Blutspenden gewonnen. „Viele Menschen verlassen sich darauf, dass in der Klinik genug Blutreserven vorhanden sind“, teilte das UKE mit. „Das ist aber nur der Fall, wenn es genug Spenden gibt.“ Wegen Umbau-Maßnahmen war der Blutspende-Standort an der Uni den Sommer über geschlossen und öffnete Anfang September wieder.