Rückkehr aus Spanien Feuerwehrleute aus Waldbrandgebiet zu Hause empfangen
Sichtbar erschöpft vom anstrengenden Einsatz, aber auch stolz auf das Erreichte: 14 niedersächsische Feuerwehrleute sind zurück aus Spanien. Sie berichten über einen gefährlichen Einsatz.

Celle - Große Erleichterung, innige Umarmungen und viel Applaus: In der Nacht sind 14 Feuerwehrleute aus Niedersachsen von ihrem Waldbrand-Einsatz in Spanien zurückgekehrt. „Das Schönste ist, wir konnten da helfen, wo wir gebraucht wurden“, sagte ein Beteiligter nach der Ankunft in Celle. Die Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort habe sehr gut funktioniert und Anwohner hätten das Team unter anderem mit Trinkwasser unterstützt.
Zusammen mit 53 weiteren Feuerwehrleuten aus Deutschland hatte die Gruppe am 19. August ihr Lager in der Region Extremadura in Westspanien aufgeschlagen. Die Niedersachsen schlossen sich einer nordrhein-westfälischen Einheit mit zwei speziellen Tanklöschfahrzeugen und einem Kommandowagen an.
Am stärksten gefordert waren die Einsatzkräfte den Angaben nach am vergangenen Sonntag, als die Flammen drohten, das Dorf La Baña zu zerstören. Gemeinsam mit spanischen Soldaten und Löschflugzeugen sei das Feuer dort aber gestoppt worden.
Belastende Eindrücke
„Wir sind wohlbehalten zurück und freuen uns auf unser Zuhause“, sagte der Feuerwehrmann und lobte den kameradschaftlichen Zusammenhalt. „Die Eindrücke waren schon belastend, wenn man gesehen hat, welch große Flächen schon verbrannt waren.“ Im letzten Einsatzgebiet seien es etwa 15.000 Hektar gewesen.
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) lobte die Einsatzkräfte „für ihren engagierten und mutigen Einsatz“. Auf Bitte Spaniens waren die Feuerwehrleute aus Niedersachsen ausgerückt.
Niedersachsen hatte in den vergangenen Jahren vier Waldbrand-Spezialeinheiten mit passender Ausrüstung aufgestellt. Sie sind Celle und dem Heidekreis, Göttingen und Goslar, Uelzen und Gifhorn sowie Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zugeordnet.