Kriminalität Geldwäsche-Verdacht: Großeinsatz bei Villa nahe Berlin
Die Polizei rückt in einem Villenviertel vor den Toren Berlins an. Ein Grundstück wird durchsucht. Ermittler vermuten unsaubere Geschäfte.

Keinmachnow/Frankfurt (Oder) - Wegen Geldwäsche-Verdachts hat die Polizei ein Gelände in Kleinmachnow südwestlich von Berlin durchsucht. Das Verfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) richtet sich gegen drei Männer im Alter von 24, 25 und 40 Jahren, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg mitteilte. Zuvor berichteten Medien.
Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) gab es auch Durchsuchungen in Berlin, im brandenburgischen Landkreis Barnim sowie in Nordrhein-Westfalen in Essen und im Kreis Recklinghausen. Insgesamt werden demnach sieben Objekte durchsucht.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Verschleierung von Vermögenswerten stehen im Zusammenhang mit dem Erwerb der durchsuchten Immobilie im Landkreis Potsdam-Mittelmark, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitteilte.
Das Grundstück mit mehreren Gebäuden im Villenviertel von Kleinmachnow hatte im Sommer 2022 bei einer Zwangsversteigerung den Besitzer für rund 7,4 Millionen Euro gewechselt. Das Gebot entsprach der Mindestsumme. Der sogenannte Verkehrswert, den das Gericht benannt hatte, lag bei mehr als 14,8 Millionen.