Kritische Infrastruktur Innenministerin fordert besseren Schutz vor Angriffen
Nach dem Stromausfall in Berlin warnt Innenministerin Zieschang: Täter nutzen häufig offene Quellen für Anschläge. Was sie jetzt für einen besseren Schutz fordert.

Magdeburg - Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin plädiert Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang für einen besseren Schutz kritischer Infrastruktur. Der Linksextremismus sei eine Bedrohung für die innere Sicherheit, für die Sicherheit der Infrastruktur und für das Leben der Bürgerinnen und Bürger, sagte die CDU-Politikerin im Landtag.
Die Täter sammelten Informationen zur Vorbereitung solcher Taten teils aus frei verfügbaren und offenen Quellen, so Zieschang. Zum Schutz der kritischen Infrastruktur müssten bestehe Veröffentlichungspflichten deshalb kritisch hinterfragt werden, sagte die Ministerin.
Durch einen mutmaßlich linksextremistisch motivierten Anschlag war die Stromversorgung von 45.000 Haushalten im Südwesten Berlins Anfang Januar tagelang ausgefallen. Bei dem Brandanschlag waren mehrere Starkstromkabel beschädigt worden.