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Medizinische Hochschule Patienten müssen mit Wartezeiten wegen Warnstreiks rechnen

In der kommenden Woche wird die Medizinische Hochschule Hannover voraussichtlich von Warnstreiks betroffen sein. Patientinnen und Patienten müssen sich auf Wartezeiten einstellen.

Von dpa 22.01.2026, 17:54
Wegen Warnstreiks in der kommenden Wochen können unter anderem Operationen verschoben werden. (Symbolbild)
Wegen Warnstreiks in der kommenden Wochen können unter anderem Operationen verschoben werden. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa

Hannover - Angesichts der für die kommende Woche angekündigten Warnstreiks müssen sich Patientinnen und Patienten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf Einschränkungen und Wartezeiten einrichten. Mit der Gewerkschaft Verdi sei eine Vereinbarung getroffen worden, wonach alle Notfallpatienten adäquat versorgt werden, teilte die MHH mit. Auch die Ambulanzen für Kinder und Jugendliche sowie onkologische und weitere Spezialambulanzen für Erwachsene bleiben geöffnet. 

Im Zuge der aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst ruft Verdi für kommenden Dienstag und Mittwoch zu Warnstreiks auf. 

Termine werden zum Teil verschoben

Trotz der Vereinbarung werde es zu deutlichen Einschränkungen kommen. Das gelte vor allem für geplante Operationen, geplante stationäre Aufnahmen und ambulante Behandlungen, hieß es. Patientinnen und Patienten, die an diesen beiden Tagen einen OP-Termin, einen stationären Aufnahmetermin oder einen ambulanten Termin haben, der neu terminiert werden kann, werden persönlich über eine Terminverschiebung informiert.

Patienten, deren Behandlungstermine nicht verändert werden, können und sollten diese auch wahrnehmen, rät die MHH. Sie müssten allerdings mit Wartezeiten und gegebenenfalls weiteren Verschiebungen rechnen.