Durchsuchungen Polizei für langwierige Waffen-Suche in Jüterbog im Einsatz
Polizei-Einsatz in Jüterbog: Ermittler suchen in einem großen Gebäude nach verbotenen Waffen. Die Durchsuchungen ziehen sich hin.

Potsdam - Angesichts von Ermittlungsverfahren wegen möglicher Kriegswaffen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Militaria-Handel in Jüterbog ist die Polizei bei lang andauernden Durchsuchungen im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft führe gegen zwei Beschuldigte Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte die Abteilungsleiterin im Innenministerium, Anja Germer, im Innenausschuss des Landtags in Potsdam.
Bereits im Januar begannen Durchsuchungen in einem Gebäude in Jüterbog, das in der Stadt im Landkreis Teltow-Fläming auch „Russenbahnhof“ genannt wird. Laut Innenministerministerium sollen die Maßnahmen der Polizei voraussichtlich gegen Ende der Woche abgeschlossen sein. Es sei ein sehr großes Objekt, deshalb dauerten die Maßnahmen entsprechend lange, hieß es.
Der SPD-Abgeordnete Erik Stohn sagte zu Fundstücken: „Das scheint wirklich scharfes Zeug zu sein.“ Was genau bislang gefunden wurde, sagte Abteilungsleiterin Germer im Ministerium im Landtags-Innenausschuss allerdings nicht.