1. Startseite
  2. >
  3. Panorama
  4. >
  5. Volleyball-Champions-League: Spiel des Jahres für BR Volleys: „Mehr geht nicht“

Volleyball-Champions-League Spiel des Jahres für BR Volleys: „Mehr geht nicht“

Showdown in Berlin: Die BR Volleys brauchen gegen den Titelverteidiger einen Sieg, um das Champions-League-Aus sicher zu verhindern.

Von dpa 17.02.2026, 10:09
Will mit den BR Volleys in die K.o.-Phase der Champions League: Moritz Reichert. (Archivbild)
Will mit den BR Volleys in die K.o.-Phase der Champions League: Moritz Reichert. (Archivbild) Andreas Gora/dpa

Berlin - Für den deutschen Serienmeister BR Volleys geht es im Gruppenfinale der Champions League um alles oder nichts: Aus in der Vorrunde oder Einzug in die K.o.-Phase? Ausgerechnet jetzt kommt der italienische Top-Club Sir Sicoma Monini Perugia in den Berliner Volleyball-Tempel.

„Perugia auswärts war bisher für mich der Höhepunkt. Das noch größere Highlight, das noch kommt, wird Perugia daheim sein“, schwärmte Jungprofi Arthur Wehner (20) und sprach von dem „Spiel des Jahres“ am Mittwochabend (19.30 Uhr). 

So ist die Ausgangslage

Nur die Sieger der fünf Vierergruppen erreichen direkt das Viertelfinale. Die Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte bestreiten eine Play-Off-Runde mit Hin- und Rückspielen. Die Volleys liegen mit acht Punkten aktuell noch vor dem spanischen Club Guaguas Las Palmas (6) auf Rang zwei. Heißt: Nur mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Perugia (14) könnte der Hauptstadt-Club den Einzug in die K.o.-Phase aus eigener Kraft sichern. 

Selbst ein 1:3 gegen Perugia könnte allerdings reichen, sofern Las Palmas gegen Prag nur 3:2 gewinnt. Da die Volleys den dritten Platz sicher haben, spielen sie definitiv weiter europäisch - wenn es nicht die K.o.-Phase der Königsklasse wird, geht es in den CEV Cup.

Über 8.000 Fans erwartet

In Perugia kommt der Clubweltmeister und Champions-League-Sieger in die Hauptstadt - die beste Vereinsmannschaft der Welt. „Mehr geht eigentlich nicht“, schwärmte Jungstar Maximilian Treiter. Der 20-Jährige hatte bereits bei der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel vor vier Wochen einige Minuten Einsatzzeit bekommen. 

Im Hinspiel im Januar war der Titelverteidiger eine Nummer zu groß. Lediglich im zweiten Satz hatten die Berliner mithalten können. Umso wichtiger wird die Unterstützung der Fans am Mittwochabend in der Max-Schmeling-Halle sein. Zu Wochenbeginn waren bereits über 8.000 Tickets verkauft.