Wohnen

Studie: Frankfurt bei Nebenkosten unter günstigsten Städten

Von dpa 21.09.2021, 13:09 • Aktualisiert: 22.09.2021, 21:09
Die Frankfurter Skyline mit ihren markanten Bankentürmen spiegelt sich im Wasser.
Die Frankfurter Skyline mit ihren markanten Bankentürmen spiegelt sich im Wasser. Arne Dedert/dpa/Archivbild

Frankfurt/Berlin - Für Mieter und Immobilienkäufer ist Frankfurt ein teures Pflaster - bei den Nebenkosten fürs Wohnen jedoch ist Hessens größte Stadt einer Studie zufolge relativ günstig. Bei den jährlichen Gebühren für Abwasser, Müll sowie der Höhe der Grundsteuer landete ein Musterhaushalt in Frankfurt in einem Vergleich der 100 größten Städte in Deutschland mit insgesamt 1002 Euro auf dem fünften Rang.

Am niedrigsten liegen diese Wohnnebenkosten für einen Musterhaushalt mit 915 Euro in der bayerischen Stadt Regensburg, wie eine Auswertung des Forschungsunternehmens IW Consult für den Eigentümerverband Haus und Grund ergab. Im nordrhein-westfälischen Leverkusen am Ende der Liste zahlte der gleiche Musterhaushalt den am Dienstag vorgestellten Daten zufolge mit 2046 Euro mehr als doppelt so viel.

Grundlage für die Berechnung war ein symbolisches alleinstehendes Musterhaus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche und vier Bewohnerinnen und Bewohnern - eine übliche Vergleichsgröße, die jedoch in Großstädten nicht immer dem durchschnittlichen Haushaltstyp entspricht.

Weitere hessische Städte im Ranking waren Hanau (1127 Euro Nebenkosten/Platz 28), Wiesbaden (1198 Euro/Platz 37), Darmstadt (1244 Euro/Platz 46), Gießen (1368 Euro/Platz 59), Kassel (1376 Euro/ Platz 62) und Offenbach (1578 Euro/Platz 87).