Triathlon

Triathlon-Chef: Veranstaltung ist in diesem Jahr der Star

Von dpa 16.09.2021, 17:04 • Aktualisiert: 17.09.2021, 19:59

Hamburg (dpa/lno) – - Nach mehr als zwei Jahren kehrt der Hamburg-Triathlon zurück in das Herz der Stadt. Neben dem Elite-Sprintrennen (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) der Frauen und Männer im Rahmen der Championship Series am Samstag (15.30/18.00 Uhr) und der Mixed-Staffel (4x 300 m/6,5 km/1,7 km) dürfen auch wieder rund 3000 Hobbysportlerinnen und -sportler auf der Sprint- und der olympischen Distanz antreten.

Wie schon eine Woche zuvor beim Marathon gilt die G1-Regel für Teilnehmer, während es vor allem im Zielbereich auf dem Rathausmarkt Einschränkungen für die Zuschauer geben wird.

„Für uns ist es wichtig, dass diese Veranstaltung stattfindet. Sie hat Leuchtturmcharakter“, sagte Martin Engelhardt. Der Präsident der Deutschen Triathlon-Union verwies auf die einmalige Situation im Jahr 2018: „Da haben wir 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger dazu bewegt, einen Triathlon in der Stadt durchzuführen. Das ist weltweit einmalig.“

Zudem sei die Veranstaltung auch als Zeichen für die Bevölkerung in Deutschland wichtig, ergänzte er. „Wir haben im zweiten Jahr der Pandemie gesehen: Es hat uns alle verändert. Es hat nicht nur die Wirtschaft, es hat auch den Sport hart getroffen, den Freizeit- und Gesundheitssport, der extrem eingeschränkt wurde.“

Entsprechend äußerte sich Cheforganisator Oliver Schiek: „Für mich ist der Star in diesem Jahr die Veranstaltung.“ So ist das Elitefeld auch nicht so stark besetzt wie in den vergangenen Jahren, zumal das Finale schon vor einem Monat in Edmonton über die Bühne gegangen ist. In Hamburg trägt die Olympia-Achte Laura Lindemann (Potsdam) die Startnummer 1. Bei den Männern führt Leo Bergere (Frankreich) die Meldeliste vor Antonio Serrat Soane (Spanien) und Jonas Schomburg (Hannover) an. In Hamburg können schon Punkte für die Rangliste 2022 gesammelt werden.