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Hundetransport „Unerwarteter Anblick“: Transporter mit Hunden gestoppt

Mehr Gebell als zunächst erwartet: Bei einer Kontrolle an der Grenze zu Polen machen Beamte eine Entdeckung, die auch das Veterinäramt alarmiert.

Von dpa 21.01.2026, 08:41
Die Bundespolizei stoppt einen Transporter mit zahlreichen Hunden, der von Polen auf dem Weg nach Deutschland war. (Handout)
Die Bundespolizei stoppt einen Transporter mit zahlreichen Hunden, der von Polen auf dem Weg nach Deutschland war. (Handout) Bundespolizei/dpa

Görlitz/Hagenwerder - Bundespolizisten haben an der Grenze zu Polen einen Transporter mit zehn ungesicherten Hunden ohne die nötigen Dokumente im Laderaum vor der Einreise gestoppt. Die Beamten kontrollierten laut Polizeimitteilung am Dienstag den Transporter am Grenzübergang Hagenwerder. 

Im Fahrerraum saßen demnach der 62 Jahre alte Fahrer und eine 63-Jährige sowie ein kleiner Hund. Allerdings sei deutlich mehr Gebell zu hören gewesen, als von dem kleinen Tier hätte verursacht werden können. Als die Beamten den Laderaum öffnen ließen, „bot sich ihnen ein unerwarteter Anblick“, hieß es.

Nur mit Leinen angebunden

Ohne jede Sicherung seien dort zehn weitere Hunde nur mit Leine und Halsband an der Innenwand festgebunden gewesen. „Nicht auszudenken, welche Folgen dies bei einer starken Bremsung oder einem Unfall hätte haben können“, so die Bundespolizei weiter. 

Zudem fehlten für die Tiere die nötigen Einreisedokumente. Das von den Beamten benachrichtigte Veterinäramt leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.