Hoher Schaden Unfall mit 28 Fahrzeugen wegen Reifenschadens auf A9
Während der Fahrt auf der Autobahn lösen sich bei einem Lastwagen plötzlich Reifenteile. Das hat Folgen für mehr als zwei Dutzend andere Fahrzeuge. Doch es gibt Glück im Unglück.

Bad Lobenstein - Ein plötzlicher Reifendefekt an einem fahrenden Lkw auf der Autobahn 9 im thüringischen Saale-Orla-Kreis hat zu einem Großunfall mit 28 Fahrzeugen geführt. Dass niemand verletzt worden sei, gleiche einem Wunder, bestätigte ein Sprecher der Autobahnpolizei auf Nachfrage. Dennoch: „Das Ausmaß war nicht alltäglich“, betonte der Sprecher.
Der Lkw-Fahrer war den Angaben nach mit dem Laster am Freitagabend zwischen den Anschlussstellen Bad Lobenstein und Schleiz unterwegs, als es unvermittelt zu einem Schaden an einem Reifen kam und Reifenteile über die Fahrbahn geschleudert wurden. 27 Fahrzeuge – laut Sprecher darunter etwa Autos, aber auch andere Laster – stießen mit den Reifenteilen zusammen. Wie es zu dem ursprünglichen Reifenschaden am Lkw gekommen sei, sei bislang unklar.
Die Höhe des Schadens schätzte die Autobahnpolizei auf etwa 150.000 Euro. Die Autobahn wurde infolge des Unfalls für mehrere Stunden bis in die Nacht hinein gesperrt.