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Polarlichter und Aurora Australis Spektakel am Himmel! Warum 2026 das Jahr mit den besten Chancen ist

2026 gilt als außergewöhnlich gutes Jahr für Polarlichter. Der aktuelle Sonnenzyklus sorgt für starke Sonnenstürme und intensive Himmelsleuchten. Wo Reisende das Naturspektakel am besten erleben können.

Von Franziska Peinelt 03.03.2026, 13:14
Nordlichter könnten 2026 häufiger und intensiver auftreten als in den Jahren zuvor.
Nordlichter könnten 2026 häufiger und intensiver auftreten als in den Jahren zuvor. (Foto: Imago/Andy Bünning)

Magdeburg/Halle (Saale)/DUR. – 2026 verspricht ein außergewöhnlich gutes Jahr für Polarlichter zu werden. Der aktuelle Sonnenzyklus erreicht sein Ende. In dieser Phase werden besonders viele Teilchen ins All geschleudert.

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Treffen sie auf die Erdatmosphäre, entstehen die farbigen Schleier am Himmel. Für Himmelsbeobachter dürfte dieses Jahr deshalb eines der aussichtsreichsten seit langem sein.

Polarlichter 2026: Warum die Sonne jetzt besonders aktiv ist

Etwa alle elf Jahre durchläuft die Sonne einen Zyklus mit intensiven Eruptionen. In dieser Hochphase sind Sonnenstürme häufiger und kräftiger. Gelangen die geladenen Teilchen zur Erde, regen sie Elektronen in der Atmosphäre an. So entsteht dann das typische Leuchten.

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Diese Phase sorgt 2026 für besonders gute Bedingungen. Das gilt nicht nur für die Nordhalbkugel. Auch am anderen Ende der Welt zeigt sich das Naturphänomen als Aurora Australis.

Die besten Reiseziele für Nordlichter in Europa und Nordamerika

Zuletzt waren Polarlichter sogar in Deutschland sichtbar – das bleibt jedoch die Ausnahme. Optimal sind Regionen zwischen dem 60. und 75. Breitengrad. Das sogenannte Polarlichtoval verläuft über Nordnorwegen, Island und Nordschweden nach Finnisch-Lappland.

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Wer weiter reisen möchte, findet in Kanada, etwa in Yukon, Yellowknife oder Banff, ebenfalls hervorragende Bedingungen. Auf der Südhalbkugel gelten Neuseeland und Tasmanien als Hotspots für die Aurora Australis.

Beste Reisezeit und optimale Bedingungen für Polarlichter

Entscheidend ist die Dunkelheit. Auf der Nordhalbkugel reicht das Zeitfenster von September bis März, im Süden von März bis September. Sichtbar werden die Lichter meist abends bis in die frühen Morgenstunden, so der Stern.

Ein wolkenfreier Himmel ist Pflicht. Ebenso wichtig: möglichst wenig künstliche Beleuchtung. Abseits größerer Städte steigen die Chancen deutlich.

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Hilfreich ist der sogenannte Kp-Index. Er misst die geomagnetische Aktivität. Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher und intensiver erscheinen Polarlichter. Verschiedene Apps liefern entsprechende Prognosen.

Polarlichter 2026: Tipps für Beobachtung und Fotografie

Wer auf Polarlichtjagd geht, sollte warme Kleidung einplanen. Selbst im Frühjahr kann es in nördlichen Breiten eisig werden. Geduld ist ebenso notwendig, denn das magische Leuchten folgt keinem festen Zeitplan.

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Fotografisch lassen sich Auroren oft eindrucksvoller festhalten als sie mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden. Empfehlenswert sind ein Stativ und längere Belichtungszeiten.

Bei Smartphones sollte der Nachtmodus aktiviert sein. Die Verschlusszeit variiert je nach Intensität. Der Fokus gehört auf unendlich gestellt.