Genial oder Eklig?

Perlen aus Sperma: Juwelierin fertigt Schmuckstücke aus Ejakulat

Eine junge Frau aus Kanada stellt Schmuck aus Sperma her. In den sozialen Medien sorgte sie damit für viel Aufmerksamkeit.

31.08.2022, 15:18
Eine junge Frau aus Kanada stellt Schmuck aus Sperma her. In den sozialen Netzwerken brachte ihr das viel Aufmerksamkeit ein.
Eine junge Frau aus Kanada stellt Schmuck aus Sperma her. In den sozialen Netzwerken brachte ihr das viel Aufmerksamkeit ein. Symbolbild: imago images/YAY Images

Toronto/Halle (Saale)/DUR/jsp – Die Kanadierin Amanda Booth betreibt einen Online-Shop für handgefertigten Schmuck. In den Perlen für Ringe, Keeten oder Ohrschmuck steckt dabei aber kein Meerestier - die Kügelchen sind aus Sperma.

Schmuck aus Sperma: Aufregung in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Medien sorgte Amanda Booth damit für viel Aufregung. Auf Tik-Tok und Instagram bewirbt die junge Frau ihre Produkte. Einige ihrer Zuschauer finden die Idee cool, andere eher eklig.

Die Geschäftsidee der jungen Frau scheint zu funktionieren. Auf Tik-Tok postete sie kürzlich ein Video, das einen Kühlschrank voll mit Sperma-Proben zeigt. Auf der Video-Plattform Tik-Tok folgen ihr mittlerweile über 180.000 Menschen.

Zu diesem Video Schreibt Amanda Booth "Keiner weiß, woraus die 'Perlen' gemacht sind“.

Schmuck aus Ejakulat: Vom Sperma zur Perle

Für die Herstellung der Perlen müssen die Proben zuerst zu einem Pulver dehydriert werden, damit sie anschließend weiterverarbeitet werden können. Benötigt wird ungefähr ein Teelöffel. Die Herstellung vieler ihrer Schmuckstücke dokumetiert Amanda Booth auf ihren Kanälen.

Nicht "nur" Sperma: Auch Schmuck aus Muttermilch und Asche

Abgesehen von dem "spritzigen Schmuck", wie Amanda Booth die Stücke auf ihrer Webseite selbst bezeichnet, können Kunden auch anderen speziellen Schmuck anfertigen lassen. Auch aus Muttermilch oder der Asche des verstorbenen Haustiers stellt Amanda Booth Schmuck her.

Für einen handgefertigten Anhänger aus Muttermilch verlangt die junge Frau 60 kanadische Dollar, was umgerechnet etwa 45 Euro entspricht.