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Tourismus Viele Gäste im Harz erwartet - Wie mit dem Andrang umgehen?

Freie Tage und winterliches Wetter: Bei dieser Kombination kommt einem schnell ein Kurztrip in den Harz in den Sinn. Weil das vielen Menschen so geht, sollte jeder Ausflügler ein paar Dinge beachten.

Von dpa 31.01.2026, 07:00
Wegen der schulfreien Tage und dem winterlichen Wetter dürfte es in den nächsten Tagen wieder voll werden im Harz. (Archivbild)
Wegen der schulfreien Tage und dem winterlichen Wetter dürfte es in den nächsten Tagen wieder voll werden im Harz. (Archivbild) Swen Pförtner/dpa

Goslar - Angesichts der zweitägigen Halbjahresferien in Niedersachsen wird im Harz für das Wochenende mit einem großen Andrang von Touristen gerechnet. Die Buchungslage sei wegen des anhaltend winterlichen Wetters sowieso schon sehr gut, sagte Christin Wohlgemuth vom Harzer Tourismusverband. Damit aus dem erhofften Freizeitspaß kein nerviges Anstehen und langes Warten wird, gibt es einige Tipps. 

In tieferen Lagen übernachten und früh aufstehen 

In beliebten höheren Lagen wie Braunlage oder Sankt Andreasberg könnte es nach Einschätzung des Tourismusverbands daher sogar schon eng werden, etwas für eine Buchung zu finden. Sprecherin Wohlgemuth rät Besuchern daher, für Übernachtungen eventuell auf tiefere Lagen auszuweichen, und nennt Bad Harzburg, Goslar oder Wernigerode als mögliche Anlaufziele. Frühaufsteher könnten von dort aus in die Skigebiete kommen. 

Wegen der schulfreien Tage am Montag und Dienstag werden dazu noch einige „Kurzentschlossene“ erwartet. Der Tourismusverband rechnet auch damit, dass sich Tagesgäste mit vergleichsweise kurzer Anreise - etwa aus Hannover - auf den Weg ins Mittelgebirge machen. Das gelte es mit Blick auf den Andrang für die kommenden Tage zu beachten, sagte Wohlgemuth.

Sachsen-Anhalt mit einer ganzen Woche Winterferien

Während Schülerinnen und Schüler Niedersachsen nur Montag und Dienstag schulfrei haben, dürfen sich die Kinder im Sachsen-Anhalt über eine ganz Woche Winterferien freuen. Für die Freizeit-Aktivitäten im gesamten Harz dürfte es daher viele Gäste aus dem Nachbarland geben. 

Mit Blick auf die wohl vollen Skipisten empfiehlt der Tourismusverband zur Flexibilität. So könnten Skifahrer den Andrang am Vormittag umgehen und auf eines der Flutlichtangebote in den Abendstunden ausweichen. Dann seien viele Familien mit Kindern schon mit ihrem Tagesprogramm durch, sagte Verbandssprecherin Wohlgemuth.