Eishockey

Vor Spiel gegen Mannheim: Eisbären Berlin finden ihre Form

Von dpa 18.09.2021, 13:23 • Aktualisiert: 19.09.2021, 22:35
Ein Puck liegt vor einem Eishockey-Schläger auf dem Eis.
Ein Puck liegt vor einem Eishockey-Schläger auf dem Eis. Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Bremerhaven - Trainer Serge Aubin sah nach dem überzeugenden 4:0 der Eisbären Berlin bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven keinen Anlass zur Kritik. „Das hat wirklich viel Spaß gemacht“, sagte der Kanadier am Freitagabend. „Es war ohne Zweifel unser bestes Spiel seit dem ersten Tag der Vorbereitung. Die Jungs haben hart gekämpft, gut kombiniert und defensiv solide gestanden.“

Vor dem Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Adler Mannheim am Sonntag in der Arena am Ostbahnhof (14.00 Uhr/Magentasport) sieht der Coach daher keinen Änderungsbedarf: „Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Jetzt müssen wir einfach weitermachen“, sagte er.

Gegen Bremerhaven hatte Aubin eine „von vorne bis hinten“ starke Leistung seiner Mannschaft gesehen. Ein Sonderlob erhielt aber Torhüter Tobias Ancicka, der erneut den Vorzug vor Mathias Niederberger erhalten hatte und seinen ersten Shutout der Saison feiern konnte. Der 20 Jahre alte Goalie sei „großartig“ gewesen, sagte Aubin.

Ancicka hob die Leistung seiner Teamkollegen hervor: „Bremerhaven ist eine sehr starke Mannschaft, und was wir offensiv gemacht haben, war schon beeindruckend“, sagte er. „In den letzten beiden Spielen haben wir elf Tore geschossen. Das spricht für sich.“ Zudem sah der Keeper Fortschritte in der Defensive, nachdem die Eisbären zuletzt gegen München (1:4) und Iserlohn (7:4) noch zahlreiche Gegentore zugelassen hatten. „Es ist sehr wichtig für das Selbstvertrauen, dass wir mal mit einer weißen Weste aus dem Spiel gegangen sind“, sagte Ancicka. „Ich glaube, wir haben hinten jetzt unser System gefunden.“