Krieg in der Ukraine Wegner: „Berlin steht fest an der Seite der Ukraine“
Zum Jahrestag des Kriegsbeginns setzt Berlin ein Zeichen: Das Brandenburger Tor leuchtet am Dienstagabend in den Farben der Ukraine. Der Regierende Bürgermeister will dort eine Rede halten.

Berlin - Vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner der Ukraine Solidarität zugesichert. „Berlin steht fest an der Seite der Ukraine – nicht nur in Worten, sondern in Taten und sichtbar für alle“, sagte der CDU-Politiker. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begann am 24. Februar 2022.
Russland habe ein souveränes, freies und demokratisches Land überfallen, sagte Wegner. „Seitdem dauert dieser Angriff an: vier Jahre Krieg, vier Jahre Leid.“ Es seien aber auch vier Jahre des Widerstands, vier Jahre des Mutes, vier Jahre ungebrochener Hoffnung
Berlin will am Dienstagabend aus diesem Grund das Brandenburger Tor in den Farben der Ukraine erstrahlen lassen. „Gerade jetzt gilt es, unsere Verbindungen weiter zu vertiefen – auf allen Ebenen“, kündigte Wegner an. „Berlin und Kiew verbindet eine enge Städtepartnerschaft. Diese Partnerschaft füllen wir mit Leben – solidarisch, entschlossen und im festen Glauben an eine freie und friedliche Zukunft der Ukraine.“
Wegner spricht am Brandenburger Tor
Wegner will bei der Kundgebung am Brandenburger Tor eine Rede halten. Die Veranstaltung wird vom Verein Vitsche organisiert, in dem Menschen aus der Ukraine in Deutschland zusammengeschlossen sind. Sie steht unter dem Motto „Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine“.
Zunächst ist ab 18 Uhr ein Demonstrationszug vom Lustgarten am Berliner Dom zum Brandenburger Tor geplant. Dort schließt sich gegen 19 Uhr die Kundgebung an.