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Brandanschlag Wegner spielte beim Stromausfall Tennis - „Kopf freikriegen“

Während im Südwesten Berlins der Strom ausfiel, griff der Regierende Bürgermeister zum Tennisschläger. Was er zur Begründung sagt.

Von “ 07.01.2026, 17:49
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) war am ersten Tag des Stromausfalls nicht vor Ort im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. (Archivbild)
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) war am ersten Tag des Stromausfalls nicht vor Ort im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. (Archivbild) Michael Ukas/dpa

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat am ersten Tag des großflächigen Stromausfalls im Berliner Südwesten Tennis gespielt. „Ich habe von 13.00 bis 14.00 Tennis gespielt, weil ich einfach den Kopf freikriegen wollte“, sagte er bei Welt TV. „Ich war die ganze Zeit erreichbar, auch als ich Tennis gespielt habe. Das Handy war auf laut gestellt, bin danach sofort zurückgefahren und habe weitergearbeitet.“ Zuvor hatte der RBB über das Thema berichtet. 

Eine Senatssprecherin sagte, Wegner habe zunächst nach 8 Uhr, als er über den Stromausfall informiert worden sei, Telefonate geführt, unter anderem mit dem Kanzleramt und dem Innenministerium und verschiedenen Senatsverwaltungen. 

Von AfD und FDP kamen umgehend Rücktrittsforderungen. Scharfe Kritik äußerten auch der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach und die Linke.

Wegner am Sonntag: „War den ganzen Tag am Telefon“

Am Sonntag hatte Wegner nach seinem Besuch einer Notunterkunft auf eine Journalistenfrage geantwortet: „Ich habe mich gestern weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren, weil ich denke, das hilft den Menschen noch mehr.“ Er sei am Samstag zu Hause gewesen und habe sich in sein Büro eingeschlossen, sagte der CDU-Politiker weiter.