Berlin (dpa) - Für die Union hat sich der Umfrage-Aufschwung der vergangenen Wochen im "Insa-Meinungstrend" zuletzt nicht mehr fortgesetzt. In der Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung verlieren CDU und CSU gemeinsam einen halben Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche und liegen bei 37,5 Prozent.

Im Vergleich zum Jahresanfang ist das weiterhin ein hoher Wert - vor dem Hintergrund der Corona-Krise hatte die Union in den vergangenen Wochen in Umfragen verschiedener Institute bei der Sonntagsfrage kräftig zugelegt. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Blinkert, sagte laut "Bild": "Erstmals seit acht Wochen verliert die Union Stimmen."

Die Grünen verlieren in der Umfrage zwei Punkte und kommen auf 16 Prozent - damit liegen sie gleichauf mit der SPD, die im Vergleich zur Vorwoche unverändert bleibt. Am stärksten zulegen kann in der Erhebung die FDP, für sie geht es 1,5 Punkte nach oben auf sieben Prozent. Die AfD gewinnt einen halben Punkt und kommt auf 10,5 Prozent, auch für die Linke geht es einen halben Punkt nach oben auf 7,5 Prozent. Sowohl die regierende Koalition aus Union und SPD als auch ein schwarz-grünes Bündnis hätte demnach eine Mehrheit.