Magdeburg l Besonders Einsteiger stellen schnell fest, dass ihnen das Laufen von Runde zu Runde leichter fällt und der Spaßfaktor steigt. Das Dranbleiben an der Bewegung lohnt sich, denn langfristig ist der Laufsport ein Versprechen zur Verbesserung der Gesundheit. Nicht nur der körperlichen, sondern auch der mentalen, wie Uwe Haake sagt. „Die Bewegung an der frischen Luft ist ein geistiger und seelischer Ausgleich zum Alltag mit Beruf und Familie und eine Möglichkeit, zu entspannen“, so der professionelle Lauftrainer.

Um diese Auszeit auch genießen und mit ihr eine nachhaltige Wirkung erzielen zu können, sollten Freizeitläufer auf die Signale ihres Körpers achten. Eine deutliches Zeichen etwa von Überlastung sind körperliche Schmerzen. Haake: „Gerade Männer neigen dazu, beispielsweise einen Muskelkater nach einem Lauf als Erfolg zu werten. Dabei handelt es sich aber um Mikroverletzungen der Muskulatur.“

An Tagen, an denen schon vor dem Start eine körperliche Erschöpfung festzustellen ist, kann zwar auch eine Laufrunde eingelegt werden, „dann aber dosiert in Form eines mentalen Laufs – ganz ohne eine Bestzeit im Blick zu haben.“ Von dem Prinzip zwischen zwei Terminen „mal eben schnell eine Laufrunde einzulegen“ hält der Experte wenig: „Das sorgt für Stress bei dem, was eigentlich von Stress befreien soll.“ Auf die Laufeinheit zu verzichten sei dann entspannender als der Lauf gegen den vollen Terminkalender.