Magdeburg l Nein, ohne Motivation läuft gar nichts. Was für das Leben im Allgemeinen gilt, gilt für das Laufen im Speziellen. Gern wird einem imaginären Tierchen die Schuld dafür gegeben, sich zu drücken und die Laufschuhe in der Ecke stehen zu lassen.

Uwe Haake weiß, wie man dem berühmten inneren Schweinehund beikommen kann. „Schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst“, so der professionelle Laufcoach. Er empfiehlt, den Zeitraum und das Ziel festzuhalten, das anvisiert wird. Die Unterschrift nicht vergessen, um die Ernsthaftigkeit zu dokumentieren. „Damit steht man sich selbst gegenüber im Wort“, so Haake schmunzelnd. Wichtig sei dabei auch, Etappen einzuplanen und diese auch zu belohnen. „Das kann ein neues paar Schuhe oder ein Pizzaabend mit der Familie sein. Erfolge müssen auch gefeiert werden, um weiter dranzubleiben“, klärt er auf.

Sportkleidung zurecht legen

Ein weiterer praktischer Tipp bezieht sich auf die Sporttasche bzw. die Laufsachen. Die werden am Abend vor einer Laufrunde schon zurechtgelegt oder mit zur Arbeit genommen, um mögliche Ausreden zu umgehen: „Durch das Zurechtlegen beginnt schon die mentale Vorbereitung auf die Laufrunde, die man sich vorgenommen hat“, sagt Uwe Haake. Er motiviert sich mit Hilfe positiver Affirmationen. Das heißt, dass sich der ehemalige Leistungssportler selbst lobt, was dann auch zu hören ist. Haake: „Dabei ist wichtig, die Sätze immer positiv zu formulieren: Verneinungen haben eine negative Wirkung auf das zentrale Nervensystem, wo dies verarbeitet wird.“

Also sprechen Sie nach: Du bist gut. Du bist stark. Du bist schnell.