Offenbach (dpa) l Ein blühender Wiesenstreifen am Feldrand bietet Insekten Futter. Das können auch Hobbygärtner übernehmen: Am Rand von Gemüsebeeten zum Beispiel lassen sich gut Borretsch, Phacelia und Malven ziehen, die über viele Wochen Nahrung für Insekten bieten.

Dazu raten die Gartenexperten der Zeitschrift "Mein schöner Garten" (online). Außerdem biete sich die Aussaat von Saatwicke, Alexandriner-Klee und Lupinen an.

Dieses Grün hat einen weiteren Vorzug: An seinen Wurzeln sitzen Knöllchenbakterien, die mit der Pflanze eine Symbiose eingehen. Die Pflanzen sind dadurch in der Lage, Luftstickstoff zu fixieren.

Zerfallen die Pflanzenteile irgendwann, setzen sie Stickstoff frei für nachfolgende Pflanzen – und düngen den Boden so auf natürliche Weise. Diese Pflanzengruppe gibt es laut den Experten auch als fertige Samenmischungen im Handel.